Keine Reststoffdeponie Parndorf

Linz/Neudorf (OTS) - Der Antrag zur Genehmigung einer Reststoffdeponie in Parndorf wurde seitens der AVE gestern, Donnerstag, 19. Jänner 2012, beim Umweltministerium zurückgezogen. Der Betrieb der bestehenden Baurestmassendeponie der AVE ist nicht betroffen.

Beim Projekt zur Errichtung und Betrieb einer Reststoffdeponie in Neudorf bei Parndorf mit einem geplanten Investitionsvolumen von über 13 Millionen Euro wurde - nach intensiven Gesprächen der AVE mit Minister Nikolaus Berlakovich und dem Umweltministerium - eine Einigung erzielt und der Genehmigungsantrag zurückgezogen.

Der bevorstehende Gemeinderatswahlkampf im Burgenland hat offenbar dazu geführt, dass Sachargumente im Genehmigungsverfahren keinen Platz gefunden haben, sondern eine mediale Schlammschlacht losgetreten wurde, die das Klima in unverantwortlicher Weise angeheizt hat.

Dem erfolgreichen zentraleuropäischen Abfallunternehmen AVE geht es um ein positives Miteinander mit den Menschen in Parndorf und den umliegenden Gemeinden. Die AVE will kein Dauerwahlkampfthema provozieren, sondern im Sinne der demokratiepolitischen Unternehmensgrundsätze auf einen Dialog mit den Verantwortlichen auf Gemeindeebene bauen.

Die jahrelange gute Partnerschaft - insbesondere mit den kommunalen Kunden im Burgenland - darf nicht gefährdet werden. All dies war am Ende ausschlaggebend dafür, dass der Antrag im Einvernehmen mit dem Umweltministerium zurückgezogen wurde.

Corporate Data AVE Gruppe:

Die AVE Gruppe ist ein zentraleuropäisches Abfallunternehmen mit starkem Fokus auf die Länder im Osten Europas. 100% Eigentümer der AVE ist der Infrastruktur- und Umweltkonzern Energie AG Oberösterreich, ein Unternehmen im Eigentum des Landes Oberösterreichs. Das garantiert langfristige Sicherheit, speziell für kommunale Partner. Die AVE Gruppe erwirtschaftet im laufenden Geschäftsjahr in 8 Ländern einen Umsatz in Höhe von rd. EUR 520 Mio. (nicht konsolidiert). Über 5.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 148 Standorten sorgen für knapp 7 Mio. zufriedene Haushalts- und rd. 85.000 Gewerbe- und Industriekunden. Mittlerweile können Sie die über 2.500 weißen AVE Müllautos mit dem typischen rot-weiß-roten Logo täglich auf den Straßen in Österreich, Südtirol, Tschechien, Ungarn, Slowakei, Rumänien, Moldawien und in der Ukraine sehen. Die AVE betreibt in CEE 28 Deponien.

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