- 19.01.2012, 13:50:35
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LIF-Pock nimmt den Vorstoß der britischen LibDems zum Anlaß und fordert auch in Österreich eine allgemeine und offene Steuerdebatte.
Wien (OTS) - Die Liberalen können sich grundsätzlich eine
befristete Erhöhung der Steuerlast vorstellen, wenn diese an die
notwendigen Reformen im Pensions- Gesundheits- und Bildungsbereich
gekoppelt werden. Dies allerdings nur mit dem Ziel, auch Reformen
durchzuführen, welche mitunter zu Beginn Mehrkosten verursachen und
sich erst in der Folgezeit rechnen.
"Eine befristete Erhöhung der Belastung ist ausschließlich dann zu
rechtfertigen, wenn es uns dadurch möglich wird, in Zukunft durch
Einsparungen die Abgabenquote auf unter 40% senken" so
Generalsekretär Michael Pock. "Es ist nicht die Frage, wie wir die
Besteuerung von Einnahmen aus Vermögen erhöhen, sondern wie wir die
Belastung auf Arbeitsleistung reduzieren können" fordert Pock weiter.
Während die Regierungsparteien nach wie vor nichts unversucht
lassen, um das Klientel der jeweils anderen Regierungspartei zu
belasten, fordert das Liberale Forum bereits seit weit mehr als einem
Jahrzehnt die Entlastung der Arbeitsleistung, um die Kaufkraft
nachhaltig zu stärken.
Eine Schwächung des Sozialstaates bedeutet dies jedoch
keinesfalls, denn durch die Einsparung und Zusammenlegung von
Verwaltungsebenen, kann die Dienstleitung an den BürgerInnen aufrecht
erhalten werden. Und es besteht zudem auch die Möglichkeit, alte
Konzepte durch Neue zu ersetzen - zum Beispiel eine echte
bedingungslose Grundsicherung.
Rückfragehinweis:
[email protected], 0676/6465610
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