LIF-Pock nimmt den Vorstoß der britischen LibDems zum Anlaß und fordert auch in Österreich eine allgemeine und offene Steuerdebatte.

Wien (OTS) - Die Liberalen können sich grundsätzlich eine befristete Erhöhung der Steuerlast vorstellen, wenn diese an die notwendigen Reformen im Pensions- Gesundheits- und Bildungsbereich gekoppelt werden. Dies allerdings nur mit dem Ziel, auch Reformen durchzuführen, welche mitunter zu Beginn Mehrkosten verursachen und sich erst in der Folgezeit rechnen.

"Eine befristete Erhöhung der Belastung ist ausschließlich dann zu rechtfertigen, wenn es uns dadurch möglich wird, in Zukunft durch Einsparungen die Abgabenquote auf unter 40% senken" so Generalsekretär Michael Pock. "Es ist nicht die Frage, wie wir die Besteuerung von Einnahmen aus Vermögen erhöhen, sondern wie wir die Belastung auf Arbeitsleistung reduzieren können" fordert Pock weiter.

Während die Regierungsparteien nach wie vor nichts unversucht lassen, um das Klientel der jeweils anderen Regierungspartei zu belasten, fordert das Liberale Forum bereits seit weit mehr als einem Jahrzehnt die Entlastung der Arbeitsleistung, um die Kaufkraft nachhaltig zu stärken.

Eine Schwächung des Sozialstaates bedeutet dies jedoch keinesfalls, denn durch die Einsparung und Zusammenlegung von Verwaltungsebenen, kann die Dienstleitung an den BürgerInnen aufrecht erhalten werden. Und es besteht zudem auch die Möglichkeit, alte Konzepte durch Neue zu ersetzen - zum Beispiel eine echte bedingungslose Grundsicherung.

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