SP-Bayr: Erinnerung an den Holocaust ist kollektive Verantwortung!

Die Sozialdemokratie unterstützt die Gedenk- und Aktionswoche gegen Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus

Wien (OTS/SPW) - "Wir sind uns der kollektiven Verantwortung bewusst, die Erinnerung an den Holocaust zu bewahren. Ein solches aktives Gedenken bedeutet, stets gegen Intoleranz, Antisemitismus und Rechtsextremismus wehrhaft aufzutreten!", betonte die SPÖ-Nationalratsabgeordnete Petra Bayr am Donnerstag im Rahmen der Auftakt-Pressekonferenz zur Gedenk- und Aktionswoche gegen Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus.****

Dieser alltägliche Kampf, so Bayr, beginne bei Symbolen wie dem WKR-Ball, der als europaweites Vernetzungstreffen für Rechtextreme, Rassisten und Holocaustleugner diene. "Erst gestern hat der freiheitliche Obmann Strache betont, zu garantieren, dass dieser Ball im nächsten Jahr wieder stattfindet. Damit ist einmal mehr deutlich geworden, für welche Klientel die FPÖ steht", kritisierte Bayr scharf. Sie selbst begrüße, dass der Ball 2012 zum letzten Mal in der Hofburg abgehalten wird, genauso wie die Tatsache, dass Verteidigungsminister Darabos Bundesheerangehörigen das Tragen der Uniform am Ball untersagt habe. Bayr wies weiters darauf hin, dass zum ersten Mal in der Geschichte der Zweiten Republik der Weiheraum im Burgtor für eine zivilgesellschaftliche Aktion, eine Kranzniederlegung im Rahmen der Gedenkveranstaltung am 27. Jänner, zugänglich gemacht wurde.

Abschließend hielt Bayr fest: "Für die Zukunft kommt es darauf an, solche Symbole wie den WKR-Ball aus dem Alltag zu verbannen." So solle es freiheitlichen Mandataren künftig auch nicht mehr möglich sein, mit der Kornblume (der Lieblingsblume Adolf Hitlers) im Revers angelobt zu werden. Außerdem habe man weitere politische Festlegungen zu treffen - Bayr verwies in diesem Zusammenhang auf den gestern erfolgten Nationalratsbeschluss zur Rehabilitierung der Opfer des Austrofaschismus. Vor allem aber bedürfe es noch einer Menge an zivilgesellschaftlichem Engagement: "Es kommt darauf an einen spürbaren Beitrag zu leisten, dass die Zukunft menschlich, gerecht und solidarisch ist!" (Schluss) tr

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