Ingo Kapsch neuer Kooperationspartner von Finanzbuddha

Wien (OTS) - Der Wiener Wirtschaftsanwalt Ingo Kapsch (HLMK Rechtsanwälte, www.hlmk.at) ist seit 1. Jänner neuer Kooperationspartner von Finanzbuddha. Kapsch gilt als einer der führenden Anlegeranwälte in Österreich. Bekanntheit erlangte Kapsch vor allem durch die Vertretung von Investoren gegen die Meinl Bank und in der Madoff-Affäre. Die Unternehmensberater Gerald Zmuegg und Sascha Stadnikow von Finanzbuddha haben sich darauf spezialisiert, der Ursache für Verluste bei Finanzgeschäften auf den Grund zu gehen. Sie liefern objektive Fakten, um die Ursachen für solche Verluste festzustellen. Damit ermöglichen sie Anlegern, verlorenes Geld von Finanzdienstleistern und Banken zurück zu fordern.

"Die rechtliche Expertise von Ingo Kapsch und das Know How unserer Finanz- und Verhandlungsexperten sind eine ideale Ergänzung bei der Betreuung von geschädigten Anlegern," betont dazu Gerald Zmuegg von Finanzbuddha.

Aktueller Anlass für die konkrete Zusammenarbeit ist ein Urteil des Obersten Gerichtshofes. Der Oberste Gerichtshof (OGH) hat einen Rechtsstreit der UniCredit Bank Austria mit der Vorarlberger Gebietskrankenkasse (VGKK) bezüglich eines negativ verlaufenen Finanzgeschäftes (Zinswette) zugunsten der VGKK entschieden. In der Begründung des Urteils wird unter anderem darauf hingewiesen, dass bei der Bank ein Interessenskonflikt vorliegt, wenn die Margen oder Provisionen eines angebotenen Finanzproduktes nicht offen gelegt werden. Ein ähnliches Urteil liegt vom deutschen Bundesgerichtshof vor. Hier wurde die Deutsche Bank dazu verurteilt, sich an einem entstandenen Schaden eines mittelständischen Unternehmens zu beteiligen.

Die nunmehrige Kooperation sei die konsequente Fortsetzung des vor einem Jahr eingeschlagenen Weges, erklärt Gerald Zmuegg. Die Forderung von Finanzbuddha nach Ertragsoffenlegung bei Derivaten als Grundlage für die Durchsetzung von Ansprüchen von Geschädigten erhält durch die Urteilsbegründung neuen Rückenwind.

Mit der historischen Nachkalkulation, welche Margen Banken ihren Kunden bei Derivaten verrechnen, kann der Anleger vor Gericht nachweisen, dass die Bank die Risikostruktur eines von ihr dem Kunden angebotenen Produkts bewusst zum Nachteil des Anlegers gestaltet hat. "Oft wird dem Kunden im ersten Vertragsjahr ein vermeintlich sicherer (Zins-) Ertrag versprochen, um davon abzulenken, dass die Chancen und Risiken aus dem angebotenen Produkt von Vornherein ungleich verteilt sind" so Ingo Kapsch.

In Österreich sind zahlreiche mittelständische Unternehmen von Verlusten aus Derivaten betroffen. Kapsch und Finanzbuddha streben daher einige Musterprozesse an. Damit wollen sie nachweisen, dass das OGH-Urteil der Vorarlberger Gebietskrankenkasse auch auf mittelständische Unternehmen anzuwenden ist und die Bankkunden den ihn entstandenen Schaden aus diesen Produkten nicht zu tragen haben.

Rückfragen & Kontakt:

Gerald Zmuegg, Seilerstätte 6/7, 1010 Wien,
Tel.: ++43-1-8900310, office@finanzbuddha.at
www.finanzbuddha.at

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