ÖAAB Wien zu "Wiener Arbeitsmarkt - Schwerpunkte 2012": Lückenhaft

AMS Wien nicht aus der Pflicht lassen

Wien (OTS) - "Es ist mir nicht ganz klar, warum ausgerechnet das
AMS Wien in der heutigen Pressemeldung nur gestreift wird", so der Landesgeschäftsführer des Wiener ÖAAB, Michael Wiesinger. Gerade in Wien funktioniere die Vermittlung von Arbeitsplätzen offensichtlich sehr schlecht.

"Dass das Kurssystem des Wiener AMS eine Katastrophe ist, weiß wohl jeder - entweder aus leidvoller, eigener Erfahrung oder aus den Medien", so Wiesinger weiter. Immer wieder würden ehemalige Chefsekretärinnen in Computerkurse oder fertig ausgebildete Mediziner in Staplerführerscheinkurse gesteckt. "Das AMS hier aus der Pflicht zu entlassen in einer derartigen Pressemeldung mit 'liegt nicht in unserer Kompetenz', halte ich für schwer fahrlässig", ärgert sich Michael Wiesinger.

Erfreut zeigt sich Wiesinger über die Initiativen, die gemeinsam mit dem waff gesetzt würden, beispielsweise der berufsbezogenen Weiterbildung für Beschäftigte mit maximal Pflichtschulabschluss. Dies sei genau im Sinne des Wiener ÖAAB: Arbeitslosigkeit vermeiden, bevor sie überhaupt entsteht. "Wir werden den Verlauf und vor allem den Erfolg der Projekte aufmerksam verfolgen", so Wiesinger.

Allerdings: "Arbeitslosigkeit gehört eindeutig zum Thema Arbeitsmarkt und die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit erst recht", so der Landesgeschäftsführer. "Also widmen wir diesem Thema endlich die nötige Aufmerksamkeit!"

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