• 17.01.2012, 09:50:27
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ÖAMTC: Arbeitsreiches Wochenende liegt hinter den Pannenfahrern (+ Foto)

Einsatzzahlen in Teilen Österreichs mehr als verdoppelt

Wien (OTS) - Am vergangenen Wochenende hat die erste große
Kältewelle dieses Winters Teile Österreichs erreicht. Das bekamen
auch die Pannenfahrer des ÖAMTC zu spüren, die wesentlich häufiger
ausrücken mussten, als in den Tagen zuvor. Den Anfang machte der
Westen Österreichs. "Von Samstag auf Sonntag stieg die Einsatzzahl in
Tirol um rund 87 Prozent, in Vorarlberg um rund 81 Prozent an",
berichtet Gerhard Samek, Leiter der ÖAMTC-Pannenhilfe.

Im weiteren Verlauf des Wochenendes zog die Kälte weiter Richtung
Osten. In der Nacht von Sonntag auf Montag wurden im Salzburger
Lungau Temperaturen von bis zu minus 24 Grad gemessen. "Das ist der
bisherige Rekordwert in diesem Winter. Erwartungsgemäß stiegen die
Einsatzzahlen der ÖAMTC-Pannenhilfe sprunghaft an", hält Samek fest.
"Nach 119 Einsätzen am Sonntag mussten die Gelben Engel am Montag in
Salzburg mehr als drei Mal so oft, nämlich 423 Mal ausrücken." Auch
im Süden bekamen die Autofahrer am Montagmorgen die Kälte zu spüren:
In Kärnten erhöhte sich die Einsatzzahl gegenüber dem Vortag um rund
160 Prozent. Auch in der Steiermark und in Oberösterreich waren die
Gelben Engel am Montag fast doppelt so oft unterwegs als noch am
Sonntag.

Der Großteil der betroffenen Autofahrer benötigte Starthilfe.
"Rund 90 Prozent der Einsätze wurde wegen Problemen mit der Batterie
gefahren. Alte und schwache Starterbatterien sind der Kälte einfach
nicht gewachsen", erklärt der ÖAMTC-Experte. Auch Hilfeleistungen
wegen eingefrorener Scheibenwaschanlagen und Türen waren vermehrt
notwendig. Glaubt man dem Wetterbericht, sollen die Temperaturen bis
zum Wochenende wieder milder werden. Minusgrade wird es jedoch weiter
geben - besonders abends, nachts und in exponierten Lagen. "Der ÖAMTC
rät daher allen Autofahrern, ihr Fahrzeug fit für die tiefen
Temperaturen zu machen", appelliert Samek an die Fahrzeugbesitzer.
"Zeigt eine Batterie Schwäche, sollte man sie sobald wie möglich
checken lassen."

Aviso an die Redaktionen: Fotomaterial zu dieser Aussendung ist
unter www.oeamtc.at/presse abrufbar.

Rückfragehinweis:
ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit
Stefan Tschernutter
Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218
mailto:[email protected]
http://www.oeamtc.at

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