ÖAMTC: Arbeitsreiches Wochenende liegt hinter den Pannenfahrern (+ Foto)

Einsatzzahlen in Teilen Österreichs mehr als verdoppelt

Wien (OTS) - Am vergangenen Wochenende hat die erste große Kältewelle dieses Winters Teile Österreichs erreicht. Das bekamen auch die Pannenfahrer des ÖAMTC zu spüren, die wesentlich häufiger ausrücken mussten, als in den Tagen zuvor. Den Anfang machte der Westen Österreichs. "Von Samstag auf Sonntag stieg die Einsatzzahl in Tirol um rund 87 Prozent, in Vorarlberg um rund 81 Prozent an", berichtet Gerhard Samek, Leiter der ÖAMTC-Pannenhilfe.

Im weiteren Verlauf des Wochenendes zog die Kälte weiter Richtung Osten. In der Nacht von Sonntag auf Montag wurden im Salzburger Lungau Temperaturen von bis zu minus 24 Grad gemessen. "Das ist der bisherige Rekordwert in diesem Winter. Erwartungsgemäß stiegen die Einsatzzahlen der ÖAMTC-Pannenhilfe sprunghaft an", hält Samek fest. "Nach 119 Einsätzen am Sonntag mussten die Gelben Engel am Montag in Salzburg mehr als drei Mal so oft, nämlich 423 Mal ausrücken." Auch im Süden bekamen die Autofahrer am Montagmorgen die Kälte zu spüren:
In Kärnten erhöhte sich die Einsatzzahl gegenüber dem Vortag um rund 160 Prozent. Auch in der Steiermark und in Oberösterreich waren die Gelben Engel am Montag fast doppelt so oft unterwegs als noch am Sonntag.

Der Großteil der betroffenen Autofahrer benötigte Starthilfe. "Rund 90 Prozent der Einsätze wurde wegen Problemen mit der Batterie gefahren. Alte und schwache Starterbatterien sind der Kälte einfach nicht gewachsen", erklärt der ÖAMTC-Experte. Auch Hilfeleistungen wegen eingefrorener Scheibenwaschanlagen und Türen waren vermehrt notwendig. Glaubt man dem Wetterbericht, sollen die Temperaturen bis zum Wochenende wieder milder werden. Minusgrade wird es jedoch weiter geben - besonders abends, nachts und in exponierten Lagen. "Der ÖAMTC rät daher allen Autofahrern, ihr Fahrzeug fit für die tiefen Temperaturen zu machen", appelliert Samek an die Fahrzeugbesitzer. "Zeigt eine Batterie Schwäche, sollte man sie sobald wie möglich checken lassen."

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