FPK-Scheuch: Martinz-Rücktritt stellt Koalition nicht infrage

Persönliche Entscheidung als solche zur Kenntnis zu nehmen

Klagenfurt (OTS) - "Der Rücktritt von Josef Martinz als Regierungsmitglied ist seine persönliche Entscheidung und als solche natürlich zur Kenntnis zu nehmen. Die Entscheidung stellt die Koalition aber in keinster Weise infrage - auch wenn ich es schade finde, weil Josef Martinz in den letzten Jahren ein verlässlicher Partner in einer stabilen, erfolgreichen Koalition war. Unabhängig von personellen Veränderungen gibt es aber nach wie vor eine aufrechte Koalitionsvereinbarung", erklärt FPK-Obmann DI Uwe Scheuch in einer Pressekonferenz. Alles Gute für die weitere Zusammenarbeit und mehr Geschlossenheit in seiner Partei wünscht Scheuch dem Nachfolger Martinz, Achill Rumpold.

Neuwahlspekulationen seien völlig überflüssig, da es ein beschlossenes Budget und stabile Verhältnisse im Land gebe, an denen auch Neuwahlen nichts ändern würden. Es stünden außerdem weiterhin schwierige wirtschaftliche Zeiten an, denen man mit Stabilität und der Fortsetzung des eingeschlagenen Reformkurses entgegen treten müsse, so Scheuch. "Wir haben in den letzten Jahren gut zusammengearbeitet. Das beweisen zum Beispiel die Verwaltungsreform und viele weitere erfolgreich umgesetzte Projekte. Das wollen und werden wir fortsetzen. Ich werde daher in den nächsten Tagen den Koalitionsausschuss einberufen. Dort werden wir die Situation besprechen und eventuell aufkommende Fragen klären. Insgesamt wird es gut sein - und die Zeichen sprechen ja auch dafür - auf Kontinuität zu setzen", schließt Scheuch.

(Schluss/le)

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