BZÖ-Grosz: Wo bleibt der Aufschrei über Fischers "Besen/Sauber-Vergleich"?

Steirischer BZÖ-Chef sieht sich in seinem "Wir säubern Graz"-Wahlkampf durch Staatsoberhaupt voll rehabilitiert

Wien/Graz (OTS) - "Wie ich im Jahr 2008 den Grazer Gemeideratswahlkampf unter dem Motto "Wir säubern Graz" gegen Parteienfilz, Korruption und Kriminalität mit einem Besen in der Hand gestartet habe, ging ein Aufschrei durch das Land. Monatelang wurde ich mit ungerechten, unfairen und unbegründeten NS-Vergleichen konfrontiert, ins rechte Eck gedrängt, angezeigt und bis heute werden Parteifreunde bei jedem Interview noch auf den "fürchterlichen Wahlkampf des Grosz" angesprochen. Heute vergleicht Bundespräsident Fischer richtigerweise den U-Ausschuss im Nationalrat mit einem "Besen", der zur "Säuberung" der Politik beitragen kann. Dasselbe gesagt, dasselbe gemeint. Wo bleibt der Aufschrei gegenüber Fischer?", so der steirische BZÖ-Chef und Nationalratsabgeordnete Gerald Grosz am Samstag.

"Als der französische Staatspräsident Sarkozy die Pariser Vororte mit dem Kärcher säubern wollte, haben dies politische Kommentatoren regelrecht heroisch bewertet. Als der damalige kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger mit dem Slogan "We will clean california" in den Wahlkampf gezogen ist und damit das kalifornische Parlament gemeint hat, wurde er in Österreich regelrecht verehrt. Heute ist der Bundespräsident der Kronzeuge für die Weisheit "die Wahrheit ist eine Tochter der Zeit"", so Grosz abschließend.

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