Bures: Verkehrsministerium fährt e-mobil

Erstes E-Auto mit österreichischer Antriebstechnologie in Fuhrpark des BMVIT

Wien (OTS/BMVIT) - Das erste Elektroauto, in dem österreichische Wertschöpfung steckt, wurde gestern im Rahmen der Vienna Auto Show an Verkehrsministerin Doris Bures übergeben. "Mit der Aufnahme des Ampera in den BMVIT-Fuhrpark möchte ich ein Zeichen setzen und Vorbild für all jene sein, die auch einen Fuhrpark betreiben. Elektroautos sind eine gute Lösung, um die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu vermindern und den Ausstoß von Partikeln, Feinstaub, Treibhausgasen zu reduzieren, was insbesondere für Städte und urbane Regionen von Bedeutung ist", sagt Verkehrsministerin Doris Bures. ****

Mit dem in den Wiener Opel Werken produzierten Range-Extender (Reichweitenverlängerer) erreicht der Ampera eine Reichweite von über 500 Kilometern. Damit ist das neue Dienstfahrzeug eine umweltfreundliche Alternative zur Bewältigung auch von längeren Wegen. "Als Ministerin für Forschung und Technologie freut es mich, dass im Ampera österreichische Technologie steckt. Österreich ist im Bereich der E-Mobilität ganz vorne dabei - und zwar sowohl bei der Forschung als auch bei der Entwicklung. Unser Land produziert heute Spitzentechnologien, die weltweit gefragt sind. Das ist nicht zuletzt das Ergebnis gezielter Investitionen in F&E, die in den letzten Jahren mit Unterstützung meines Ressorts getätigt wurden", so Bures.

Im Jahr 2020 soll jedes fünfte neu zugelassene Auto auf Österreichs Straßen ein Fahrzeug mit voll- oder teilelektrischem Antrieb sein. Das ist ein ehrgeiziges Ziel. Dazu braucht es neue Rahmenbedingungen für E-Mobilität im Alltag. "Denn saubere Mobilität kann nicht erzwungen werden, sie muss attraktiv und leistbar für alle sein. Das klingt einfach, ist aber hochkomplex. Die Herausforderung ist nur durch ein intelligentes Zusammenspiel von Technologie, Forschung und Infrastrukturplanung, Verkehrs- und Energiepolitik zu bewerkstelligen", betonte die Ministerin.

Dass Elektromobilität im Bewusstsein der Österreicherinnen und Österreicher bereits eine wichtige Rolle einnimmt, zeigen die zahlreichen Einreichungen für den Staatspreis 2011 und die rege Teilnahme an dem Gewinnspiel zum Staatspreis.

Siegerin des Gewinnspiels zur Elektromobilität bekommt Ampera für ein halbes Jahr

Im Rahmen der Vienna Autoshow überreichten Verkehrsministerin Doris Bures und der Geschäftsführer von OPEL Österreich, Alexander Struckl, der Gewinnerin des "Gewinnspiels Elektromobilität" den Schlüssel zur Nutzung des neuen Ampera, der von OPEL Österreich zur Verfügung gestellt wird. Gewonnen hat Elvira Lhotka aus Klosterneuburg, ihr wird der Ampera für ein halbes Jahr zur Verfügung gestellt. Sie zeigt sich schon sehr gespannt auf die erste Ausfahrt: "Die Möglichkeit, E-Mobilität langfristig erleben zu können und somit Erfahrungswerte sammeln zu dürfen, freut mich besonders." (Schluss)

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