Familienpaket der IV und AK versus Familienfreundlichkeit

Wahlfreiheit, Gleichstellung und Gerechtigkeit für Familien

Wien/St.Pölten (OTS) - Zur durch den Vorschlag der Industriellenvereinigung und der Arbeiterkammer aufgeflammten Debatte deponiert der Präsident des Österreichischen Familienbundes, LAbg. Mag. Bernhard Baier, dass es eine Vielzahl an Verbesserungsmöglichkeiten im Familien-förderungssystem gibt und verweist in diesem Zusammenhang auf das 83 Punkte umfassende Familienpolitische Programm des Österreichischen Familienbundes (November 2011). Wesentliche Forderungen darin sind die Steuerfreistellung des Existenzminimus zu versorgender Familienmitglieder und die Valorisierung der Familienleistungen. Die Einsparung, die im vorliegenden Papier mit 100 Millionen beziffert ist, zum Nachteil von Mehrkindfamilien und Alleinerziehenden/ Alleinverdienenden zu erwirtschaften, kann nicht der Weisheit letzter Schluss sein, so der Familienpolitiker.

"Bei allen Überlegungen zur Besserstellung von Familien und Anerkennung von Familienarbeit dürfen folgende Eckpunkte nicht außer Acht gelassen werden: die absolute Wahlfreiheit zu "wie gestalte ich mein Familienleben", Gerechtigkeit und vor allem Gleichstellung von Familien gegenüber kinderlosen Menschen", mahnt der Österreichische Familienbundpräsident ein. "Wir brauchen Mut zur Familiengründung, zur Mehrkindfamilie und ein Steuerreformmodell das Familien nachhaltig entlastet und dem ewigen Aufrechnen der Wertigkeit von Erwerbsarbeit gegen Familienarbeit ein Ende setzt!" so Bernhard Baier abschließend.

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