• 12.01.2012, 14:29:14
  • /
  • OTS0185 OTW0185

Cortolezis-Schlager: Weiterentwicklung der Hochschulen bekommt klaren Rahmen

Internationalisierungsstrategie der Universitäten soll in Leistungsvereinbarungen integriert werden

Wien (OTS/ÖVP-PK) - "Eine der dringendsten Herausforderungen im
österreichischen Hochschulraum wird es sein, die Differenz zwischen
einem gänzlich offenen Hochschulraum und den zur Verfügung stehenden
Ressourcen zu beseitigen. Dazu brauchen wir eine zielorientierte
Hochschulentwicklung, die verbindliche Entwicklungsziele für das
Studienangebot an Universitäten, Fachhochschulen und Pädagogischen
Hochschulen festlegt", sagte heute, Donnerstag,
ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg. Mag. Katharina Cortolezis-Schlager
anlässlich der Aussprache über aktuelle Fragen aus dem Arbeitsbereich
des Wissenschaftsausschusses zum "Österreichischen Hochschulplan".

Mit den vorliegenden Eckpunkten zum Hochschulplan bekommt die
Weiterentwicklung der Hochschulen einen klaren Rahmen. Ziele des
Hochschulplans sind u.a. eine Erhöhung der internationalen
Wettbewerbsfähigkeit, eine vermehrte Kooperation und Koordination
sowie höchste Qualität in Lehre und Forschung. "Nun geht es darum,
weitere Verbesserungen der Rahmenbedingungen zu erreichen", verwies
die ÖVP-Wissenschaftssprecherin auf Studienbeiträge und
Zugangsregeln.

"Hochschulen brauchen zur Erfüllung ihrer Aufgaben Planungs- und
Finanzierungssicherheit. Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle
konnte gemeinsam mit Finanzministerin Maria Fekter unter
wirtschaftlich schwierigen Rahmenbedingungen bemerkenswerte Summen
für die Hochschulen bereitstellen", zeigte sich Cortolezis-Schlager
vom klaren Bekenntnis der Regierung zu wichtigen
Zukunftsinvestitionen erfreut. Sie hob folgende Zahlen hervor:

- Das Globalbudget der Universitäten wird im Zeitraum 2013 bis 2015
um 300 Millionen Euro aufgestockt.
- Über den Hochschulplan-Strukturfonds fließen im Zeitraum 2013 bis
2015 zur Umsetzung der Maßnahmen aus dem Hochschulplan 450 Millionen
Euro.
- Zusätzlich zu diesen 750 Millionen Euro kommen den Hochschulen die
schon in Loipersdorf beschlossenen Offensivmittel in Höhe von 240
Millionen Euro - jährlich 80 Millionen Euro - zugute.

Internationalisierungsbestrebungen österreichischer Universitäten
vorantreiben

"Die Modernisierungsbestrebungen Russlands bringen neue Chancen der
Kooperation. Für Österreich gibt es hier großes Potential für die
Intensivierung der Zusammenarbeit. Die Kenntnisse der existierenden
internationalen Forschungskooperationen österreichischer
Universitäten und Forschungseinrichtungen bilden hierfür einen
essentiellen Pfeiler", verweist die Wissenschaftssprecherin auf das
Abkommen über wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit zwischen der
Republik Österreich und der Russischen Föderation, das heute
ebenfalls in der Ausschusssitzung behandelt wurde. "Ein Instrument
zur Sichtbarmachung von Wissenschafts-, Forschungs- und
Lehrkooperationen stellt die interaktive Wissenslandkarte dar, die
erst vor wenigen Wochen vorgestellt wurde. Sie ermöglicht es, die
Kooperationen in Forschung und Lehre in ausgewählten geopolitischen
Räumen abzufragen bzw. darzustellen", erläuterte die Abgeordnete.

"Vorbereitend auf die nächste EU-Programmperiode 2014 bis 2020 wird
es für Österreich entscheidend sein, dass unsere Hochschulen eine
abgestimmte Internationalisierungsstrategie haben. Aus diesem Grund
ist es von großer Bedeutung, dass diese in die kommenden
Leistungsvereinbarungen zwischen dem Bundesministerium für
Wissenschaft und Forschung und den Universitäten integriert wird",
schloss Cortolezis-Schlager.
(Schluss)

Rückfragehinweis:
Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel.: 01/40110/4436
http://www.oevpklub.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | VPK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel