BMASK: Internationale Studie lobt österreichisches Behindertengleichstellungsgesetz

Wien (OTS/BMASK) - In einer internationalen Studie des Zero Projekts, einer Plattform zur Verbesserung des täglichen Lebens von Menschen mit Behinderungen im Rahmen der Essl Foundation, wurde Österreich besonders im Zusammenhang mit seiner Antidiskriminierungs-und Gleichstellungsgesetzgebung positiv erwähnt, informiert das Sozialministerium in einer Aussendung. Das österreichische Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz sei durch seinen Fokus auf Barrierefreiheit im öffentlichen und privaten Sektor, verbunden mit einem obligatorischen, niederschwelligen Schlichtungsverfahren, das als bewährte Praxis von Behindertenorganisationen gefördert wird, gekennzeichnet, heißt es in der Studie von Zero Projekt, die im Vorfeld der am 22. Und 23. Jänner stattfindenden internationalen Konferenz über "Good Policies für Disabled People veröffentlicht wurde.****

Weiters wurden in der Studie das Schlichtungsverfahren gut bewertet, die hohe Einigungsquote im Schlichtungsverfahren hervorgehoben, die Funktion des Behindertenanwalts positiv bewertet und die Bewusstseinsbildung zum Thema Barrierefreiheit als gut bezeichnet. "Ein besonderer Schwerpunkt bei der österreichischen Behindertenpolitik wird auf die berufliche Eingliederung von Jugendlichen mit Behinderung gelegt. Beinahe die Hälfte aller Mittel, die für diesen Bereich zur Verfügung gestellt werden, wird für Beschäftigungsoffensive an junge Menschen ausgeschüttet. Zudem werden mit der Bewusstseinskampagne "Arbeit und Behinderung" speziell Arbeitgeber auf das vielfältige berufliche Potenzial von Menschen mit Behinderung hingewiesen", heißt es abschließend in der Aussendung.

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