Grüne Innere Stadt: Citybusse müssen erhalten bleiben - Stenzel darf Citybusse nicht ausdünnen

Wien (OTS) - Die Grünen Innere Stadt kämpfen weiterhin für einen Erhalt der City Busse. "Die nunmehr außer Streit gestellte Erhaltung der Linie 1 A ist ein erster Erfolg der BürgerInnen in Ihrem Kampf um eine nachhaltige Sicherung der Busse in ihrem Bezirk", so der Klubobmann der Grünen Innere Stadt, Alexander Hirschenhauser. "Die jetzt vorgeschlagene Linienführung des 3 A lediglich im Nordteil des 1. Bezirks und des 2 A im Südteil ohne Durchquerung der Stadt ist sinn- und funktionslos", so Hirschenhauser.

Die Grünen Innere Stadt haben in der heutigen Präsidiale des Bezirksparlaments ein dreistufiges Konzept zur Erhaltung und Verbesserung der Citybusse vorgeschlagen: Eine temporäre Verlegung der Linien 2 A und 3 A für die Dauer der Baustelle im Gebiet Tuchlauben/Seitzergasse/Bognergasse/am Hof über die Wipplingergasse und die Renngasse, weiters die dauerhafte Einrichtung einer FußgängerInnenzone bzw. Shared Space in der Tuchlauben und in der Bognergasse. "Die Linienführung der Citybusse durch eine Fußgängerzone hat schon über den Graben gut funktioniert. Shared Space würde es FußgängerInnen, RadfahrerInnen und öffentlichen Bussen ermöglichen, den öffentlichen Raum gemeinsam unter gegenseitiger Rücksichtnahme zu nützen", betont Hirschenhauser. Die maximale Fahrtgeschwindigkeit wäre Schrittgeschwindigkeit.

Als dritten Schritt soll es Erweiterungen der bestehenden Busrouten geben: die Verlängerung des 1 A vom Stubentor bis Wien Mitte, die Verbindung der Linie 2 A vom Schwedenplatz zum Karmelitermarkt und die Verlängerung der Linie 3 A vom Schwarzenbergplatz zum Karlsplatz.

"Es ist sehr bedauernswert, dass unser Konzept in der heutigen Präsidiale angelehnt wurde, damit werden die Wünsche der BürgerInnen in der Inneren Stadt nach jahrelang bewährten Busverbindungen weiterhin ignoriert. Negativ ist auch aufgefallen, dass in der heutigen Präsidialsitzung Vertreter des privaten Immobilieninvestors Benko (Signa Holding) anwesend waren. "Diese haben schließlich keinerlei öffentliche Funktionen", so Hirschenhauser abschließend.

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