VP-Leeb zu Lesetests: Am Ende der Volksschule müssen alle Kinder lesen können!

SPÖ-Bildungspolitik schadet dem Wirtschaftsstandort Wien

Wien (OTS) - "Es hat keinen Sinn am Ende der Volksschule Lesetests durchzuführen. Es muss viel früher angesetzt werden", kritisiert die Bildungssprecherin der ÖVP Wien die heute vorgestellte Vorgehensweise der Wiener Stadtschulratspräsidentin zu den Wiener Lesetests 2012. "Es verwundert nicht, dass die Ergebnisbilanz der Lesemaßnahmen 2011 eher ernüchternd ausfällt, da viele Kinder aufgrund der jetzigen Vorgehensweise der Stadt Wien schlichtweg nicht erreicht werden. Die von der Stadt durchgeführten Lesetests müssten ein Jahr vorverlegt werden, um es leseschwachen Kindern zu ermöglichen Defizite noch vor Abschluss der Volksschule auszugleichen."

Das Ergebnis des letztjährigen Lesetests spricht eine deutliche Sprache: Jeder vierte Wiener Schüler konnte beim Lesetest 2011 nach Abschluss der Volksschule nicht oder kaum lesen. Diese Defizite ziehen sich in den Bildungskarrieren weiter fort und können nach der Volksschule kaum mehr aufgeholt werden. Das bestätigt auch eine Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts Wifo: "Wien könnte schon bald deutliche Verluste in Sachen Wettbewerb in Kauf nehmen - Grund sind Ausbildungsdefizite.", so die Studie des Wifo vom 24. August 2011.

"Die Stadt muss wesentlich früher handeln und ihre Leseinitiativen so früh als möglich in den Bildungskarrieren ansetzen. Es kann nicht sein, dass die Kinder erst aus der Volksschule entlassen werden und die Stadtschulratspräsidentin den von ihr versäumten Chancen nachtrauert. Leidtragende dieser politischen Nabelschau sind die Kinder, die Lehrer und nicht zuletzt der Wirtschaftsstandort Wien", so die Bildungssprecherin der ÖVP Wien, Isabella Leeb abschließend.

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