- 11.01.2012, 09:45:31
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Karlheinz Töchterle: Autonomie ist der wesentliche Gewinn des Universitätsgesetzes 2002
Wissenschafts- und Forschungsminister bekräftigt bei Neujahrsempfang der Universitätenkonferenz "viribus unitis - mit vereinten Kräften"
Wien (OTS) - Beim bereits traditionellen Neujahrsempfang der
Universitätenkonferenz (uniko) umriss Wissenschafts- und
Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle das Hochschuljahr 2011 und
skizzierte die wichtigsten Vorhaben im neuen Jahr. Mit dem
Bereitstellen der zusätzlichen Mittel für die Hochschulen - für den
Zeitraum 2013 bis 2015 stehen den Hochschulen 750 Millionen Euro mehr
zur Verfügung, weiters konnten 240 Millionen Euro Offensivmittel
gesichert werden - sei es gelungen, "die finanzielle Situation der
Universitäten und Fachhochschulen wesentlich zu verbessern und damit
auch den Diskurs zu verändern", so Töchterle.
Nun gelte es auch, "eine angemessene private Finanzierung
sicherzustellen", so Töchterle weiter. Er appellierte an die
Rektoren, "die Möglichkeiten der Autonomie zu nutzen". Generell
unterstrich der Minister den hohen Wert der Autonomie: "Sie ist eine
Errungenschaft und der wesentliche Gewinn des Universitätsgesetzes
2002 - und sie wird in vielen Ländern nachgeahmt." Die Autonomie
müsse stets auch "neu bestätigt werden und setzt einen
verantwortungsvollen und transparenten Umgang voraus, der zu recht
auch von der Öffentlichkeit eingefordert wird". Der Minister räumte
ein, dass manche "Spannungsbögen unvermeidlich sind - es gilt aber,
diese Spannung zu nutzen".
Neben der Finanzierung ging Töchterle auf den Hochschulplan ein, wo
gemeinsam mit den Hochschulpartnern bereits eine wichtige Etappe
erreicht wurde. Bei der nächsten Etappe gehe es nun darum, die
kapazitätsorientierte studierendenbezogene Universitätsfinanzierung
(Studienplatzfinanzierung) auf Schiene zu bringen und in deren Rahmen
eine Form der Zugangsregelung zu finden. Weiters unterstrich der
Minister die bei der Korrektur der Voranmeldung zu
Universitätsstudien gewählte Vorgangsweise: "Die gemeinsam mit ÖH und
uniko gefundene Lösung könnte und sollte exemplarisch für viele
Problemlösungen sein. So unterschiedlich unsere Auffassungen oft sind
- gemeinsame Lösungen sind möglich."
Weiters unterstrich Töchterle in Bezug auf die "PädagogInnenbildung
NEU", den "Führungsanspruch der Universitäten zu unterstützen". Ziel
müsse "Wissen aus erster Hand" sein. Es handle sich "um ein ganz
wichtiges Feld für die Zukunft Österreichs" und Töchterle plädierte
an die Universitäten, gemeinsam und konstruktiv einen Konsens zu
entwickeln - "es braucht ein Miteinander, kein Gegeneinander".
Abschließend bekräftigte der Minister sein zu Amtsbeginn gewähltes
Motto "viribus unitis - mit vereinten Kräften": "Wir müssen die
Hochschulen gemeinsam positiv weiterentwickeln. Da sind wir bereits
auf einem guten Weg und ich lade alle ein, diesen Weg weiter
gemeinsam zu beschreiten."
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung Minoritenplatz 5, 1014 Wien Pressesprecherin: Mag. Elisabeth Grabenweger Tel.: +43 1 531 20-9014 mailto: elisabeth.grabenweger@bmwf.gv.at www.bmwf.gv.at
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