Familienbeihilfe Neu - BZÖ-Haubner: "Richtig im Ansatz, falsch in der Reihenfolge"

"Familienleistungen müssen endlich bürgerfreundlich sowie familiengerecht gestaltet werden"

Wien (OTS) - "Richtig im Ansatz, aber falsch in der Reihenfolge", bewertete heute BZÖ-Familiensprecherin Abg. Ursula Haubner das Modell von AK und IV zu einer "Familienbeihilfe Neu". "Denn als ersten Schritt muss der FLAF auf eine nachhaltige Finanzierungsbasis gestellt werden, damit das Geld gesichert und nicht in der überbordenden Verwaltung untergeht. Auch das Steuersystem muss rasch geändert werden", forderte Haubner.

"Die Familienleistungen müssen endlich bürgerfreundlich sowie familiengerecht gestaltet und von einer einzigen Auszahlungsstelle monatlich ausbezahlt werden. Statt dem Förderungs- und Absetzungswirrwarr soll ein Kinderabsetzbetrag in der Höhe von 9.000 Euro pro Jahr eingeführt werden, der zu gleichen Teilen von Vater und Mutter genützt werden kann. Das wäre eine drastische Vereinfachung und würde die Familien deutlich entlasten", erklärte Haubner.

Ebenso gehöre der FLAF nicht nur vollständig saniert, sondern müsse zu einem echten Familienleistungszentrum umgewandelt werden, verlangte Haubner. Zur vollkommenen finanziellen Sanierung müsse der FLAF aber dringend von familienfernen Leistungen wie etwa der Schulbuchaktion, den Freifahrten und vor allem von der Übernahme der Pensionsbeiträge für Kindererziehungszeiten befreit werden. "Das wäre eine zukunftsweisende Reform, die den österreichischen Familien und dem Staat zugute käme", sagte Haubner.

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