• 07.01.2012, 11:48:36
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SPÖ Kärnten: FPK droht Kärnten mit "Gesundheitsreferenten Dörfler"

Rohr: FPK will Gesundheitsreferenten Peter Kaiser für sein in Schutz nehmen der Kärntner SpitalspatientInnen und der KrankenhausmitarbeiterInnen mit Referatsentzug bestrafen.

Klagenfurt (OTS) - "Die heutige Drohung von FPK-KO Scheuch,
FPK-Dörfler solle die Gesundheitsagenden in Kärnten übernehmen, ist
ein weiterer Anschlag auf eine garantierte, flächendeckende
Gesundheitsversorgung jeder Kärntnerinnen und jedes Kärntners. Dies
zeigt aber auch einmal mehr die Allmachtsfantasien, die vor nichts
Halt machen, auch nicht vor einem parteipolitisch motivierten
Referatsentzug", kritisiert SPÖ-Klubobmann Reinhart Rohr die Aussagen
Scheuchs heute bei einer Pressekonferenz.

Wie gut Peter Kaiser als Gesundheitsreferent arbeitet, wenn man ihn
lässt, zeigt alleine seine ruhige Hand in der Nach-Ära Mandel, in die
die fristgerechte Fertigstellung des Klinikums Klagenfurt fällt.
"Dann wurde von der FPK/ÖVP-Koalition gemeinsam mit Kabeg-Vorständin
Manegold hinterrücks das Kabeg-Gesundheitsverschlechterungsgesetz
konstruiert, das der blau-schwarzen Parteipolitik in den Spitälern
Tür und Tor geöffnet hat, in dem unserem Gesundheitsreferenten die
Kompetenzen entzogen wurden", stellt Rohr klar und ortet in Scheuchs
Ankündigung heute ein Ablenkungsmanöver von seinem in erster Instanz
verurteilten Bruder FPK-Obmann Uwe Scheuch.

Es sei zu bezweifeln, dass der bisher in Spitalsagenden, trotz
gegenteiliger Ankündigungen, lediglich als schweigender Zuschauer
agierende Dörfler, als Krankenanstaltenreferent etwas anderes machen
würde, als die blaue Parteipolitik zu Lasten der PatientInnen und
MitarbeiterInnen fortzusetzen.

"Wenn Scheuch die Arbeit Kaisers schlecht redet, ist das eine
Auszeichnung dafür, dass sich Kaiser immer schützend vor die
Beschäftigten gestellt hat, in dem er alle Abweichungen vom
einstimmig beschlossenen Regionalen Strukturplan Gesundheit
schonungslos aufgezeigt hat", so Rohr. Die FPK-Drohgebärden zeigen
jedenfalls, dass auch Kaisers jüngster Vorstoß mit der Forderung nach
der Rücknahme des Gesundheitsverschlechterungsgesetzes und nach
zusätzlichem Personal bei Ärzten und Pflegekräften gold richtig ist.

"Letztendlich bleibt es den Kärntnerinnen und Kärntnern überlassen,
das brachiale Vorgehen der FPK zu bewerten. Die
Orientierungslosigkeit Scheuchs beweist allein seine Würdigung von
Kaiser Kompetenz in Gesundheitsfragen in der jüngsten Landtagssitzung
und der nunmehrige Schwenk", schließt Rohr.

(Schluss)

Rückfragehinweis:
SPÖ Kärnten
Klagenfurt

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