• 03.01.2012, 12:00:44
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RE/MAX, der Marktführer bei Immobilienvermittlung, wächst auch in Wirtschaftskrise

RE/MAX steigerte 2011 Transaktionsvolumen um 15% auf über 900 Mio. Euro / Immobilien-Zukunfts-Index 2012 lässt Angebotsrückgang und Wertsteigerung erwarten

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Im Bild vlnr.: Mag. Anton Nenning (Managing Director RE/MAX Austria), Alois Reikersdorfer (Regionaldirektor RE/MAX Austria)

Wien (OTS) - Aktuelle Pressefotos auf
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Grafiken sowie weitere Fotos auf www.reichl-presseportal.at/RE-MAX

Entwicklung 2011

- +7,7% Steigerung bei den Verkaufs-Transaktionsseiten auf 8.200 im
Jahr 2011
- +12,5% Steigerung bei Provisionsumsätzen im Jahr 2011
- Expansionskurs wird fortgesetzt - 1 Mrd. Euro Transaktionsvolumen
in Sichtweite

Erwartungen für 2012: RE/MAX Immobilien-Zukunfts-Index inkl.
Bundesländerzahlen

- Angebotsrückgang und Wertsteigerung
- Eigentums- und Mietwohnungen in zentraler Lage weiterhin begehrt
- Zinshäuser und Baugrundstücke sind im Trend

RE/MAX, Österreichs erfolgreichstes Immobilien-Maklernetzwerk,
legt für das Jahr 2011 eine äußerst positive Bilanz vor: Der
heimische Marktführer (www.remax.at) steigerte den Wert an
vermittelten Immobilien (Transaktionsvolumen) auf über 900 Mio. Euro
- dies entspricht einem Zuwachs von +15%. "Wie schon in den
vergangenen Jahren konnte RE/MAX trotz schwieriger wirtschaftlicher
Rahmenbedingungen den Erfolgskurs der letzten Jahre fortsetzen",
erklärt Alois Reikersdorfer, Regionaldirektor RE/MAX Austria. "Die
Honorarumsätze stiegen um +12,5% (in Kärnten und Tirol sogar deutlich
mehr) und die Anzahl der Geschäftsfälle (Transaktionsseiten) um +7,7%
auf rund 8.200." Damit entwickelte sich das Franchise-System
wesentlich besser als der Markttrend.

Erfolgreiche Produktinnovation

Die Anzahl der Vermittlungen von Mietwohnungen stieg im
RE/MAX-Netzwerk ebenfalls deutlich, nämlich um 15% auf rund 1.500
Transaktionsseiten. Einen Grund ortet Alois Reikersdorfer darin, dass
das im vergangenen Jahr eingeführte FairMietWohnService von den
Vermietern höchst positiv angenommen wurde: "Die drei
FairMietWohnService-Pakete sind auf dem heimischen Immobilien-Markt
einmalig. Die Makler-Dienstleistungen für Vermieter werden dabei
transparent angeführt und ebenso detailliert abgerechnet."

Expansionskurs wird fortgesetzt

Das Ziel für Österreichs größtes Maklernetzwerk lautet, 2012
weiter kräftig zu expandieren und das RE/MAX-Team deutlich zu
erweitern: Derzeit arbeiten in Österreich 450 Immobilienexperten in
rund 100 Bürostandorten. Darüber hinaus sind 2012 weitere Standorte
in ganz Österreich - mit Schwerpunkt im Bundesland Salzburg -
geplant. "1 Milliarde Euro vermittelter Immobilienwert
(Transaktionsvolumen) liegt schon in Sichtweite", erklärt Alois
Reikersdorfer erfreut.

RE/MAX jetzt auch im High End-Sektor

Am 1. August startete die bekannte Veldener Maklerin Doris
Scarpatetti-Matheis die Kooperation mit der Premium-Linie von RE/MAX.
Unter der Marke "RE/MAX Collection" expandiert die weltweite Nr. 1 in
der Immobilienvermittlung nun auch in Österreich im Bereich
Luxusimmobilien Für 2012 sind weitere Collection-Standorte u. a. in
Wien, Salzburg und Kitzbühel geplant.

Know-how für Makler

Um die Qualität der Immobilienmakler-Dienstleistung weiterhin
gewährleisten zu können, wird die RE/MAX-Akademie, die in punkto
Professionalität der Aus- und Weiterbildung seit Jahren der Vorreiter
in der heimischen Immobilienbranche ist, im Jahr 2012 weiter
ausgebaut. Rund 250 Schulungstage werden in diesem Jahr abgehalten,
um bestehende RE/MAX-Mitglieder am neuesten Stand zu halten und neue
Makler auszubilden.

RE/MAX Immobilien-Zukunfts-Index 2012

Wie schon in den vergangenen Jahren präsentiert RE/MAX den RE/MAX
Immobilien-Zukunfts-Index für das Jahr 2012. Insgesamt wurden 450
RE/MAX-Experten zu den zukünftigen Entwicklungen und Trends für 2012
am österreichischen Immobilienmarkt im Dezember des vergangenen
Jahres befragt. Der RE/MAX Immobilien-Zukunfts-Index beschreibt die
zu erwartenden Veränderungen in Prozent gegenüber dem Vorjahr. Diese
Trendumfrage ist die größte flächendeckende und repräsentative
Experten-Umfrage für Immobilien in Österreich.

Marktentwicklungen für 2012

Die Immobilienmakler erwarten sich für 2012 eine generelle
Steigerung der Nachfrage um +6,3% und eine Preis- und Wertsteigerung
von +5,6%, weil das Angebot mit -0,3% ziemlich gleich bleiben wird.
"Bei nahezu allen Preissegmenten und Objekttypen lässt sich
feststellen, dass große Nachfrage-Steigerungen bei gleichbleibendem
Angebot zu entsprechenden Steigerungen im Preis führen werden",
erläutert Mag. Anton Nenning, Managing Director von RE/MAX Austria.
"Der wesentliche Grund liegt sicherlich in der derzeitigen
wirtschaftlichen Lage, weil viele Anleger jetzt Grund, Ziegel und
Beton als Sicherheit für die Zukunft schätzen." Die Nachfrage wird
vor allem im unteren Preissegment mit +7,2% und im mittleren mit
+5,6% steigen, im oberen Preissegment dagegen nur mit +1,5%. Die
Wertentwicklung deutet - so die Umfrage - im unteren Segment auf
Steigerungen von +3,5% und im mittleren Preissegment auf einen
Zuwachs von +5,0% hin.

Eigentumswohnungen in Top-Lagen: wertvoll, weil selten

Die absoluten Renner schlechthin in der Nachfrage- und
Preisentwicklung werden die Eigentumswohnungen in zentraler Lage
sein: +9,5% bei Nachfrage und daraus resultierend +8,7% beim Preis.
Dies ist auch bedingt durch einen leichten Angebotsrückgang von
-1,4%.

Danach folgen im Entwicklungs-Ranking die Mietwohnungen in
zentraler Lage mit einem Nachfrageplus von 7,8% und einer
Preissteigerung von +5,7% bei Neuvermietungen ohne
Mietzinsbeschränkungen nach MRG. Parallel dazu zeigt auch die
Entwicklung im Zinshaus-Bereich nach oben: +5,7% bei Nachfrage und
+5,5% beim Preis, da auch das Zinshaus-Angebot weiter zurückgeht
(-3,0%). Die unterschiedliche Entwicklung zwischen Kaufpreis der
Wohnungen und realisierbarem Mietzins geht in diesem Fall zu Lasten
der Rentabilität der Immobilien-Wertanlage. Verstärken wird sich auch
die Nachfrage nach Baugrundstücken mit +5,2%. Dies wird einen Preis-
und Wertzuwachs von +4,8% ergeben. Baugrundstücke ohne
Bauverpflichtung werden offensichtlich verstärkt als Anlageform
nachgefragt. Aber auch Wohnimmobilien für den Eigenbedarf werden
wertvoller und teurer: Für Eigentumswohnungen am Stadtrand werden
Preissteigerungen von +4,4% erwartet, für Einfamilienhäuser in
Siedlungslage +3,2%. Geringer, aber immer noch über den
Vorjahreswerten, liegt das Nachfrage-Interesse an Mietwohnungen am
Stadtrand und für Penthouses / Lofts / Maisonetten mit +2,8% oder für
Wohnimmobilien in Einzellage mit +2,5%. Dementsprechend werden sich
die Preise moderat entwickeln: Penthouses / Lofts / Maisonetten
gewinnen um +4,1%, Wohnimmobilien in Einzellage um +2,1% und
Mietwohnungen am Stadtrand um +1,6%.

Geringeres Interesse bei Wochenendhäusern

Als eher rückläufig wird das Interesse an Mietwohnungen in
Landgemeinden (-1,1%) und Wochenendhäusern (-3,4%) beurteilt. Daher
sind keine steigenden Preise, sondern eher sinkende bei Mietobjekten
in Landgemeinden (-1,9%) und Wochenendhäusern (-3,0%) zu erwarten.
"Bei Wochenendhäuser entscheidet ganz besonders die Lage über den
Preis. Das Häuschen im Grünen ist an sich sehr günstig zu bekommen.
Teuer ist nur der Seeblick oder gar der Seezugang genauso wie der
Schilift ums Eck", erläutert Nenning. Interessant wird auch die
Entwicklung der landwirtschaftlichen Flächen, also Wiesen, Ackerland,
Wald- und Rebflächen im kommenden Jahr sein: Eine geringe
Nachfrage-Steigerung von +1,6% und ein ähnlich hoher Rückgang im
Angebot wird zu einer Preissteigerung von +2,6% führen.

Gewerbeimmobilien brummen nicht

Schlusslichter im Entwicklungsranking sind wie schon in den
Vorjahren die Gewerbe-Immobilien: Geschäftslokale und Handelsflächen
- mit Ausnahme von einzelnen Top-Lagen - kämpfen weiter mit sinkender
Nachfrage (-3,6%), wachsendem Angebot (+3,3%) und fallenden Preisen
(-3,2%). Ähnlich ist die Situation bei den Büroflächen mit -4,0% in
der Nachfrage, +3,0% im Angebot und -3,5% beim Preis. Betriebsobjekte
dümpeln bei -4,1% in der Nachfrage und +2,5% im Angebot, somit eine
Preiserwartung von -3,2%. Dies spiegelt sich auch bei den
Betriebsgrundstücken mit einem Nachfragerückgang von -4,2% und einem
Preisverlust von -1,9% wider.
Die im Vorjahr erhoffte Trendwende ist also noch immer nicht
geschafft.

Die Bundesländer in Zahlen:

Burgenland

Die burgenländischen RE/MAX-Experten erwarten im Vergleich zum
nationalen Immobilien-Trend eine ähnliche Immobilien-Nachfrage,
nämlich +5,4% aber mit +4,5% eine deutliche Ausweitung des Angebots
und mit +0,9% eine deutlich moderatere Preissteigerung als im
Bundestrend.

Kärnten

Für die Häuser und Wohnungen im sonnigen Süden Österreichs wird
mit +4,8% generell eine geringere Nachfrage-Steigerung als in
Gesamtösterreich erwartet, aber mit +3,9% auch eine deutliche
Ausweitung des Immobilien-Angebots. Somit ergibt sich eine
Preisentwicklung von +3,2%, die gut halb so hoch wie im
Immobilien-Bundestrend ist.

Niederösterreich

RE/MAX-Makler aus Niederösterreich erwarten Werte ähnlich dem
Bundestrend, wenngleich etwas gedämpfter: 5,3% Nachfrageplus und 4,8%
Preisplus, mit geringen Unterschieden zwischen dem Speckgürtel und
den anderen Bezirken. Für die Bezirke rund um Wien erwarten die
RE/MAX-Experten mit +4,9% eine geringere Nachfrage-Steigerung als die
anderen Bezirke mit +5,6%. In den Speckgürtel-Bezirken sind daher
mit +4,5% auch geringere Preissteigerungen als im "sonstigen
Niederösterreich" mit +5,0% zu erwarten. Diese positive
Immobilien-Entwicklung kommt laut Nenning vor allem von den
aufstrebenden Bezirken an den Grenzen nach Osten, entlang der
Nordautobahn aber auch an der Grenze zu Oberösterreich.

Oberösterreich

Die RE/MAX-Experten in Oberösterreich rechnen mit Entwicklungen
nahe dem Bundestrend: Eine Intensivierung der Nachfrage um +6,0%,
dazu ein Rückgang im Angebotsumfang um -1,1% lässt eine Preis- und
Wertsteigerung von +6,9% erwarten.

Salzburg

Für das Bundesland Salzburg wird ein Angebotsrückgang von -3,6%
und damit eine Preissteigerung von +3,6% erwartet.

Steiermark

Die Steiermark liegt im Trend und repräsentiert von den großen
Bundesländern bei Nachfrage, Angebot und Preis den nationalen
Immobilien-Trend mit den geringsten Abweichungen von max. 0,5% am
allerbesten.

Tirol

Die Tiroler sehen die Immobilien-Nachfrage-Entwicklung generell
moderater als in Gesamtösterreich. Mit +5,0% liegt Tirol spürbar
unter dem Bundesschnitt. Trotz der Verringerung des
Immobilien-Angebots um -2,0% sollen sich die Preise nur um +4,5%
erhöhen. Ein Grund dafür ist sicherlich das ohnedies hohe
Immobilien-Preis-Niveau in Tirol im Bundesländervergleich.

Vorarlberg

Auch im äußersten Westen Österreichs sieht man für die
Preisentwicklung das Ende der Fahnenstange schon ziemlich erreicht:
Zwar soll die Nachfrage noch immer um +7,7% steigen, aber trotz
geringer Ausweitung des Angebots von +1,3% soll sich das nur mit
vergleichsweise niedrigen +3,9% im Immobilienpreis niederschlagen.

Wien

Der mit Abstand höchste Nachfrageschub nach Immobilien kommt mit
+7,9% in Wien. Dazu erwarten die Immobilien-Experten unter dem
RE/MAX-Ballon eine weitere Angebots-Verknappung im Umfang von -1,1%
und damit eine generelle Preis- und Wertsteigerung von +8,3%. Das ist
fast um die Hälfte höher als der Bundesschnitt. Die Preise werden am
stärksten bei den Wiener-Eigentumswohnungen in guten, zentralen Lagen
anziehen: nämlich mit +9,8% gefolgt von Baugrundstücken mit +8,2% und
Zinshäusern mit +7,6%, sofern diese überhaupt verfügbar sind.

Dagegen fallen die Steigerungen im Mietwohnungs-Bereich mit +6,3%
vergleichsweise moderat aus. Dies dürfte auch auf eine sinkende
Rentabilität von Anlagewohnungen, die ja nichts anderes sind, als
vermietete Eigentumswohnungen, hinauslaufen. Vergleichsweise billig
bleiben sollen dagegen Eigentumswohnungen am Stadtrand mit +5,2%, das
Wohnen mit besonderem Chic in Penthäusern, Maisonetten, Lofts mit
einer Preissteigerung von +4,6% und Einfamilienhäuser mit einem
Wertzuwachs von +3,6%. Nahezu unbeeindruckt von den Preissteigerungen
im Zentralbereich bleiben die freien Mietzinse der Mietwohnungen am
Stadtrand mit einem Plus von 0,6%.

Empfehlung

Die wirtschaftlichen Empfehlungen lauten daher:

- Wer es sich leisten kann und will, soll in innerstädtisches Wohnen
  investieren. Eigentumswohnungen in guter Wohnlage sind wie
  Baugrundstücke ohne Bauverpflichtung ein gutes Investment für die
  Zukunft.
- Wer es sich nicht leisten kann oder will und die Stadt sucht oder
  braucht, der soll am Stadtrand eine Wohnung oder ein Haus kaufen
  oder ebendort mieten und dort wohnen.
- Der Traum von den eigenen vier Wänden lässt sich in jeder Form
  (Miete/Eigentum, Haus/Wohnung) am billigsten in Landgemeinden
  verwirklichen.
- Wer jetzt daran denkt, eine Immobilie zu verkaufen, hat in vielen
  Gegenden aufgrund der aktuellen Marktsituation hervorragende
  Chancen auf sehr gute Preise.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:
Dr. Wolfgang Wendy
Reichl und Partner PR
Tel.: +43 (0)664 828 40 76
[email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | EVT

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