- 02.01.2012, 10:53:50
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- OTS0054 OTW0054
Darabos: Luftraumüberwachung bleibt in österreichischer Hand
Klares Bekenntnis zur immerwährenden Neutralität - "Budget kann nicht über das Bundesheer saniert werden"
Wien (OTS/BMLVS) - In OTS0036 muss es im dritten Absatz richtig
heißen: "370 Millionen Euro" bzw. "250 Millionen Euro"
KORRIGIERTE FASSUNG
Darabos: Luftraumüberwachung bleibt in österreichischer Hand
Utl.: Klares Bekenntnis zur immerwährenden Neutralität - "Budget kann
nicht über das Bundesheer saniert werden"
Dem Vorschlag, die Überwachung des österreichischen Luftraumes an ein
anderes EU-Land auszulagern, erteilte Verteidigungsminister Norbert
Darabos heute, Montag, eine klare Absage. "Ich bekenne mich klar zur
immerwährenden Neutralität und die selbstständige Luftraumüberwachung
durch das Österreichische Bundesheer ist ein integraler Bestandteil
davon", sagte Darabos.
Er gehe davon aus, so der Minister, dass auch
SPÖ-Bundesgeschäftsführer Kräuter, die Neutralität Österreichs nicht
in Frage stelle. Darabos verwies diesbezüglich auch auf die geltende
Beschlusslage innerhalb der SPÖ.
Den Spareffekt, der durch einen Verkauf der Eurofighter erreicht
werden könnte, bezeichnete Darabos als "enden wollend". "Wir müssten
die Eurofighter schließlich durch anderes Gerät ersetzen. Diese
"vielleicht gut gemeinte, aber sicher nicht ausgegorene "Sparidee"
ist somit zu verwerfen", so der Minister. Darabos erinnerte auch
daran, dass es ihm bereits gelungen sei, durch Nachverhandlungen beim
Eurofighter-Vertrag 370 Millionen Euro einzusparen. "250 Millionen
Euro davon sind cash an die Republik gegangen", sagte Darabos.
Man habe in seinem Ressort bereits sinnvolle Sparmaßnahmen gesetzt,
betonte Darabos und verwies diesbezüglich auf die Reduktion von
schwerem Gerät (bis 2014 werden zwei Drittel der Panzer
ausgesondert), Liegenschaftsverkäufe und Personalmaßnahmen (1.000
Bedienstete werden eingespart, 200 davon wechseln ins
Innenministerium, 400 werden künftig im Finanzministerium tätig
sein). "Wir leisten unseren Beitrag durch sinnvolle Maßnahmen. Wer
aber glaubt, das Budget kann allein über das Bundesheer saniert
werden, der geht fehl", sagte Darabos.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport Andreas Strobl Kabinett des Bundesministers Tel.: 0664/622 11 74 mailto:andreas.strobl@bmlvs.gv.at www.bundesheer.at
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