- 01.01.2012, 06:00:32
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LH Wallner zu 2012: "Stärken engagiert und selbstbewusst nützen"
Vorarlberg wird Zukunftschancen und Herausforderungen mutig und offensiv angehen, zugleich aber niemanden übersehen
Bregenz (OTS/VLK) - Aufbruch und Zuversicht vermittelte
Landeshauptmann Markus Wallner in seiner ersten Neujahrsansprache.
Trotz international rauer werdendem Wind sieht der Landeshauptmann
intakte Perspektiven für das Land. Für 2012 gelte, "Vorarlbergs
Stärken engagiert und selbstbewusst nützen, Zukunftschancen und
Herausforderungen mutig und offensiv angehen". Gleichzeitig dürfe
aber niemand übersehen werden, so Wallner.
Im Gegensatz zu anderen Regionen habe Vorarlberg keinen
Schuldenrucksack zu tragen, der Entwicklungsspielräume schon im
Ansatz einschränke. Dadurch sei Handlungsfähigkeit gegeben, die zum
Gestalten notwendig ist, sagte Wallner. Vorarlberg helfe dabei die
seit Jahren erfolgreich gelebte Tradition des guten Miteinanders. Das
gemeinsame Wirken würde zu jenen konstruktiven Lösungen führen, für
die das Land bekannt ist.
Junge und Familien unterstützen
Bekräftigt hat der Landeshauptmann den Einsatz für die junge
Generation und die Familien in Vorarlberg. Die Unterstützung sei
notwendig, um die Zukunftsfähigkeit des Landes nachhaltig
abzusichern. Kein Jugendlicher dürfe zurückgelassen werden. "Die
junge Generation hat die bestmögliche Bildung verdient", erneuerte
Wallner den klaren Kurs. Ebenso könnten sich auch die Familien
weiterhin auf die Unterstützung durch das Land verlassen. Einen
wichtigen Beitrag leiste der Familienzuschuss in Vorarlberg, der
heuer neuerlich verbessert wird.
Impulse am Arbeitsmarkt
Als Schwerpunkte am Arbeitsmarkt kündigte Wallner an:
"Jugendbeschäftigung fördern, Hilfe geben beim Wiedereinstieg in den
Beruf und zielgerichtet den Fachkräftebedarf sichern". Dafür werde
das Land gemeinsam mit dem AMS heuer knapp 20 Millionen Euro zur
Verfügung stellen. Zum Vergleich: 2011 waren es rund 17 Millionen
Euro. Es gehe darum, dass Vorarlberg weiter ein attraktiver
Produktions- und Wirtschaftsstandort bleibt, betonte der
Landeshauptmann. Laut Wallner brauche der Lebensraum Vorarlberg
beides - erfolgreiches Wirtschaften ebenso wie nachhaltiges Handeln,
etwa in Richtung des Landeszieles Energieautonomie.
"Wer Hilfe braucht, muss diese bekommen"
In den Bereichen Pflege und Gesundheit wird das Land seinen
Prinzipien treu bleiben, kündigte der Landeshauptmann an: "Wer Hilfe
braucht, muss diese bekommen". Bei den Standards werden keine
Kompromisse eingegangen, die Pflege soll menschlich bleiben und nahe
bei den Menschen sein. Die Devise laute: "Hinschauen und Helfen". Was
den Gesundheitsbereich angeht, stehe Vorarlberg mit seinem
Gesundheitswesen trotz vorhandenem Handlungsbedarf im Vergleich mit
anderen Regionen gut da, so Wallner. Für offene Fragen gelte es
bedarfsgerechte Lösungen zu erarbeiten. "Etwa bessere
Arbeitsbedingungen für das Gesundheitspersonal", nannte der
Landeshauptmann ein konkretes Beispiel. Zahlreiche Initiativen und
Verbesserungen seien dazu auf Schiene oder in Vorbereitung.
Allen Vorarlbergerinnen und Vorarlbergern wünschte Landeshauptmann
Markus Wallner für das Jahr 2012 Gesundheit, Kraft und Zuversicht.
Die Worte zum Jahreswechsel können unter http://www.vorarlberg.at/lh
nachgehört werden.
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