- 30.12.2011, 17:37:34
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Neues Volksblatt: "Vorsatz" von Markus EBERT
Ausgabe vom 31. Dezember 2011
Linz (OTS) - Jahreswechsel ist Umfragezeit, da wird auf den Zahn
gefühlt. 57 Prozent der Österreicher sind demnach in Bezug auf das
Jahr 2012 skeptisch oder besorgt, anderseits ist jeder Vierte
gewillt, Schulden abbzubauen, was durchaus auf einen gewissen
Weitblick schließen lässt. Jeder Siebte will mehr für seine
Gesundheit ausgeben, was auch nicht unklug ist, aber 23 Prozent haben
keine Neujahrsvorsätze. Das mag aus der Erfahrung resultieren, dass
man sie ohnehin bricht, oder einem gewissen Pessimismus geschuldet
sein - immerhin geht nach dem Maya-Kalender am 21. Dezember 2012 die
Welt unter. Apropos untergehen: der vielfach totgesagte Euro hat nach
Ansicht von 68 Prozent der Österreicher langfristig Bestand.
Fehlt noch was? Ach ja, die Politik, die in Umfragen traditionell
unten durch ist. Was läge näher, als die erfragten Urteile als
Vorurteile zu entlarven, indem die Regierung mit dem fest
dokumentierten Willen ins neue Jahr geht, das beste für das Land und
die Leute zu wollen, das gegenseitige Haxelstellen hintanzuhalten und
ein von Wahlkampfparolen befreites Sparpaket zustande zu bringen, das
von wirklichem Reformgeist zeugt. Wir Staatsbürger drücken im eigenen
Interesse die Daumen, dass dieser Vorsatz gefasst wird und auch noch
hält.
Rückfragehinweis:
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Tel.: 0732/7606 DW 782
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