Wohnbau: BZÖ-Walch: Haimbuchners Kahlschlag trifft Arbeitnehmer mit niedrigem Einkommen

"Die FPÖ-Versprechen sind rein gar nichts wert"

Linz (OTS) - "Heftige Kritik" an FPÖ-Wohnbau-Landesrat Haimbuchner übte heute der oberösterreichische BZÖ-Arbeitnehmersprecher Max Walch. "Haimbuchners Kahlschlag trifft vor allem Arbeitnehmer mit niedrigem Einkommen. Ab Jänner 2012 wird nämlich seine Wohnbeihilfereform einkommensschwache Haushalte und größerer Familien enorm benachteiligen", so Walch weiter.

"Von den rund 37.000 Wohnbeihilfenbezieher des Jahres 2010 haben mehr als 15.000 in Einpersonenhaushalten mit maximal 1.000 Euro netto im Monat leben müssen. Rund 4.200 Bezieher haben in Haushalten mit fünf oder mehr Personen gelebt, von diesen hatte wieder rund die Hälfte ein Netto-Monatseinkommen von unter 2000 Euro. Haimbuchners Maßnahmen treffen also keine kleine Minderheit, sondern tausende Personen", erklärte Walch.

"Die Wohnbaubeihilfe ist eine Sozialleistung, die in schwierigen Situationen zu Tragen kommt - meist in der Phase der Familiengründung, oder wenn die Pension nicht reicht. Diese massiven Einschnitte sind angesichts einer Armutsgefährdungsquote von rund 13 Prozent unverantwortlich, denn meistens sind davon ältere Personen und Familien betroffen", betonte Walch.

"Die FPÖ-Versprechen sind rein gar nichts wert, denn vor der Wahl versprach die FPÖ, sich für den kleinen Mann, für Einkommensschwache und Familien einzusetzen, aber nach der Wahl sind diese Versprechen null und nichtig", sagte Walch abschließend.

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