- 30.12.2011, 12:44:31
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Wohnbau: BZÖ-Walch: Haimbuchners Kahlschlag trifft Arbeitnehmer mit niedrigem Einkommen
"Die FPÖ-Versprechen sind rein gar nichts wert"
Linz (OTS) - "Heftige Kritik" an FPÖ-Wohnbau-Landesrat Haimbuchner
übte heute der oberösterreichische BZÖ-Arbeitnehmersprecher Max
Walch. "Haimbuchners Kahlschlag trifft vor allem Arbeitnehmer mit
niedrigem Einkommen. Ab Jänner 2012 wird nämlich seine
Wohnbeihilfereform einkommensschwache Haushalte und größerer Familien
enorm benachteiligen", so Walch weiter.
"Von den rund 37.000 Wohnbeihilfenbezieher des Jahres 2010 haben mehr
als 15.000 in Einpersonenhaushalten mit maximal 1.000 Euro netto im
Monat leben müssen. Rund 4.200 Bezieher haben in Haushalten mit fünf
oder mehr Personen gelebt, von diesen hatte wieder rund die Hälfte
ein Netto-Monatseinkommen von unter 2000 Euro. Haimbuchners Maßnahmen
treffen also keine kleine Minderheit, sondern tausende Personen",
erklärte Walch.
"Die Wohnbaubeihilfe ist eine Sozialleistung, die in schwierigen
Situationen zu Tragen kommt - meist in der Phase der
Familiengründung, oder wenn die Pension nicht reicht. Diese massiven
Einschnitte sind angesichts einer Armutsgefährdungsquote von rund 13
Prozent unverantwortlich, denn meistens sind davon ältere Personen
und Familien betroffen", betonte Walch.
"Die FPÖ-Versprechen sind rein gar nichts wert, denn vor der Wahl
versprach die FPÖ, sich für den kleinen Mann, für Einkommensschwache
und Familien einzusetzen, aber nach der Wahl sind diese Versprechen
null und nichtig", sagte Walch abschließend.
Rückfragehinweis:
BZÖ-Oberösterreich/Pressestelle
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