VP-Leeb: Provinzposse zum Kunsthallenjahreswechsel

Kulturstadtrat überlässt Arbeit den Grünen - Matt kürzt sich selbst die Stiftungsgelder

Wien (OTS) - Wer kann da noch an Dolchstoßlegenden glauben? Der Kunsthalle Wien sollen in Zeiten der Krise die Subventionen um 100.000 Euro gekürzt werden - sicher kein Beinbruch bei einer Jahressubvention von mehr als vier Millionen Euro. Und der Vorstand der Kunsthalle spricht weiters von Einstellung der Förderung des "Hauptsponsors" der Kunsthalle, der Ursula Blicke Stiftung und von dem enormen Schaden, der der Kunsthalle dadurch entstehe. Abgesehen davon, dass es dabei um einen im Vergleich mit den öffentlichen Subventionen geringen Betrag von ca. 70.000 Euro geht, hätte vielleicht der Vorstand der Kunsthalle Wien mit dem wichtigen Gremiumsmitglied der Ursula Blicke Stiftung, Gerald Matt, sprechen sollen, um derartige Schäden von der Kunsthalle abzuwenden. Matt reagiert hier wie ein trotziges Kind und fügt damit seinem Dienstgeber auch noch mutwillig weiteren Schaden zu.

"Jetzt wird es wirklich nur mehr skurril. Es verstärkt sich praktisch täglich der Eindruck, dass die Kunsthalle nur mehr zu privaten Rachefeldzügen missbraucht wird. Der Kulturstadtrat hat sich bereits komplett verabschiedet und überlässt das Feld dem grünen Koalitionspartner", so ÖVP Wien Kultursprecherin LAbg. Isabella Leeb.

"Wenn es hier nicht um eine wichtige Kulturinstitution ginge, könnte man all diese Vorgänge als Provinzposse betrachten. Und wenn der Herr Kulturstadtrat glaubt, sich mit lautem Schweigen zu diesen Vorfällen aus der Affäre ziehen zu können, hat er sich getäuscht. Wie wichtig hier endlich ein Machtwort wäre, zeigt sich immer deutlicher. Wird die Kunsthalle jedoch weiter für Privatfehden missbraucht und so zum Gespött Wiens, dann wird Mailath-Pokorny das zu verantworten haben", so Leeb abschließend.

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