- 30.12.2011, 12:20:34
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VP-Leeb: Provinzposse zum Kunsthallenjahreswechsel
Kulturstadtrat überlässt Arbeit den Grünen - Matt kürzt sich selbst die Stiftungsgelder
Wien (OTS) - Wer kann da noch an Dolchstoßlegenden glauben? Der
Kunsthalle Wien sollen in Zeiten der Krise die Subventionen um
100.000 Euro gekürzt werden - sicher kein Beinbruch bei einer
Jahressubvention von mehr als vier Millionen Euro. Und der Vorstand
der Kunsthalle spricht weiters von Einstellung der Förderung des
"Hauptsponsors" der Kunsthalle, der Ursula Blicke Stiftung und von
dem enormen Schaden, der der Kunsthalle dadurch entstehe. Abgesehen
davon, dass es dabei um einen im Vergleich mit den öffentlichen
Subventionen geringen Betrag von ca. 70.000 Euro geht, hätte
vielleicht der Vorstand der Kunsthalle Wien mit dem wichtigen
Gremiumsmitglied der Ursula Blicke Stiftung, Gerald Matt, sprechen
sollen, um derartige Schäden von der Kunsthalle abzuwenden. Matt
reagiert hier wie ein trotziges Kind und fügt damit seinem
Dienstgeber auch noch mutwillig weiteren Schaden zu.
"Jetzt wird es wirklich nur mehr skurril. Es verstärkt sich praktisch
täglich der Eindruck, dass die Kunsthalle nur mehr zu privaten
Rachefeldzügen missbraucht wird. Der Kulturstadtrat hat sich bereits
komplett verabschiedet und überlässt das Feld dem grünen
Koalitionspartner", so ÖVP Wien Kultursprecherin LAbg. Isabella Leeb.
"Wenn es hier nicht um eine wichtige Kulturinstitution ginge, könnte
man all diese Vorgänge als Provinzposse betrachten. Und wenn der Herr
Kulturstadtrat glaubt, sich mit lautem Schweigen zu diesen Vorfällen
aus der Affäre ziehen zu können, hat er sich getäuscht. Wie wichtig
hier endlich ein Machtwort wäre, zeigt sich immer deutlicher. Wird
die Kunsthalle jedoch weiter für Privatfehden missbraucht und so zum
Gespött Wiens, dann wird Mailath-Pokorny das zu verantworten haben",
so Leeb abschließend.
Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: T: (+43-1) 4000/81 913, F:(+43-1)4000/99 819 60
mailto:[email protected]
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