Hypo Alpe-Adria Gruppe erreicht Fristverlängerung bis Jahresende 2012 zur Erfüllung des Kapitalerfordernisses

Klagenfurt (OTS) - FMA setzt Eigenmittelquote unter Berücksichtigung aller ökonomischer Risiken auf 12,04 Prozent fest; Bank sieht Konsolidierungskurs bestätigt und setzt diesen konsequent fort; Aufsichtsprüfung anerkennt Fortschritte bei Verbesserung der Risikotragfähigkeit

Die Regulierungsbehörden haben der Hypo Alpe-Adria Gruppe eine Fristverlängerung zur Erfüllung des Kapitalerfordernisses bis zum Jahresende 2012 zugestanden. Damit haben die Aufsichtsorgane das strategische Konzept der Hypo Alpe-Adria, das auf Risikoreduzierung durch Abbau und Reprivatisierung ausgelegt ist, gewürdigt und das Verbesserungspotential der grundlegend erneuerten Risikosysteme für die künftige Risikotragfähigkeit der Gruppe anerkannt. Die HAA soll auf Gruppenebene per 31.12.2012 eine Eigenmittelquote von 12,04 Prozent halten, wobei alle ökonomischen Risiken der auf striktem Restrukturierungskurs geführten Bankengruppe Berücksichtigung finden sollen. Dies teilte die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) in einer gemeinsamen Entscheidung der Bank mit. Die regulatorische Eigenmittelquote der Bank lag zum Stichtag 30.11.2011 bei 10,54 Prozent.

In einem ersten Entscheidungsentwurf vom 1.9.2011, über den die Bank in einer Ad Hoc-Mitteilung informierte, hatte die Aufsicht der Hypo Alpe-Adria Gruppe eine Frist zur Deckung des Kapitalerfordernisses nur bis zum 31.3.2012 in Aussicht gestellt. Die nunmehr erfolgte Verlängerung bedeutet eine Berücksichtigung der erfolgreichen Reorganisation der Risikosysteme der Bank und der fortgesetzten Risikoreduzierung durch Abbau, Veräußerungen und Restrukturierungen.

Diese Konsolidierungsstrategie wird die Bank im Jahr 2012 forciert fortsetzen: Die Tochterbanken in Österreich und Italien werden derzeit für den Verkauf vorbereitet. Im Geschäftsjahr 2012 werden in einem nächsten Schritt die Tochterbanken des Südosteuropa-Netzwerks gemäß Auftrag des Eigentümers für die Reprivatisierung vorbereitet. Der Zeitpunkt der Verkäufe hängt von den Marktgegebenheiten ab.

Von der erfolgreichen Umsetzung der Abbaumaßnahmen sowie einer zusätzlichen Entlastung der Bank durch weitere Fortschritte bei der Ertüchtigung der Risikosysteme bis zum Zieldatum 31.12.2012 wird dann ein allfälliger tatsächlicher Kapitalbedarf abhängen.

Der Vorstandsvorsitzende der Hypo Alpe-Adria-Bank International AG, Dr. Gottwald Kranebitter, erklärt: "Wir betrachten diesen Bescheid als Auftrag, unseren eingeschlagenen Kurs weiter konsequent und zielstrebig zu verfolgen. In nur einem Jahr haben wir die Gruppe vollständig neu organisiert, bedeutende Verbesserungen der Risikotragfähigkeit erzielt und bereits Schritte zur zügigen Reprivatisierung der Bank eingeleitet. Das entspricht dem Auftrag unseres Eigentümers. Damit treffen wir in einem schwierigen makroökonomischen Umfeld die notwendigen Maßnahmen, um zu der von der Aufsicht vorgeschriebenen Kapitalausstattung einen maximalen Eigenbeitrag zu leisten. Wir setzen alles daran, bis Ende 2012 die Kapitallücke schließen zu können und erwarten eine entsprechende Würdigung der weiteren Fortschritte durch die Aufsicht."

Rückfragen & Kontakt:

HYPO ALPE-ADRIA-BANK INTERNATIONAL AG
Konzernpressesprecher: Mag. Dominic Köfner, CIRO
Telefon: +43 (0)50202-2050/Mobil: 0664 967 6029
dominic.koefner@hypo-alpe-adria.com

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | HAA0001