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Von Wundern und Willenskraft (von Claudia Grabner)
Ausgabe 24. Dez. 2011
Klagenfurt (OTS) - Man wünscht sich einander "besinnliche
Weihnachten". Fordert auf zum "Innehalten", weil man "in der Stille
mehr hören kann". Zitiert Dichter mit Worten wie "nur wer die Herzen
bewegt, bewegt die Welt". Erinnert an Denker, die mahnen, "in einem
Augenblick neue Horizonte zu erkennen". Umarmt den Mitmenschen mit
der Hoffnung, dass er "in den Stunden der Weihnachtsstille Kraft und
Zuversicht" schöpfen möge ... Ja, man sagt vieles in jenen Tagen vor
JENEM Tag, da man wie damals, als man Kind gewesen ist, an ein Wunder
glaubt - und sich nach neuen Wundern sehnt. Und sei es nur das Wunder
des Zur-Ruhe-Kommens. Das Wunder, sich aus dem Alltag zu nehmen, aus
dem Getriebe und Getriebensein, aus dem FORTlaufen und WEITERmachen.
"Einfach nur" sein. Ohne Tun. Unmöglich? - Wie gesagt: ein Wunder
eben ... Nur, dass für dieses Wunder nicht mehr nötig ist, als die
eigene Willenskraft. Schlag nach bei Schopenhauer. Das Wunder ist man
in diesem Fall selbst.
Rückfragehinweis:
Kärntner Tageszeitung
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Tel.: 0463/512000-502
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