Marxer & Partner weist Vorwürfe im Zuge der Buwog-Ermittlungen zurück

Vaduz (OTS) - Die liechtensteinische Rechtsanwaltskanzlei Marxer & Partner weist die in mehreren Medien erhobenen Vorwürfe der Entwendung von beschlagnahmten Akten und Manipulation von Unterlagen im Zuge der Buwog-Ermittlungen mit allem Nachdruck zurück. Diese Spekulationen sind "haltlos und ohne jede Grundlage". "Wir finden es höchst bedauerlich, dass hier ohne nähere Sachkenntnis auf tendenziöse und unseriöse Weise berichtet wird. Daher möchten wir diese Behauptungen richtig stellen", heißt es seitens Marxer & Partner.

"Marxer & Partner vertritt im gegenständlichen Rechtshilfeverfahren nicht Herrn Karl-Heinz Grasser, sondern einen in Liechtenstein ansässigen Wirtschaftsprüfer, der in diesem Verfahren nicht Beschuldigter ist. Im Zuge dieses Rechtshilfeverfahrens ist es bei diesem Wirtschaftsprüfer zur Beschlagnahme von Unterlagen gekommen. Über Beschwerde des Wirtschaftsprüfers hat das Fürstliche Obergericht die Beschlagnahme und auch die Leistung von Rechtshilfe unter anderem wegen Verletzung des Berufsgeheimnisses für unzulässig erklärt; die dagegen von der Staatsanwaltschaft eingebrachte Revisionsbeschwerde hat der Oberste Gerichtshof verworfen. Damit fiel der Rechtsgrund für die Einbehaltung dieser Unterlagen durch das Gericht weg. Diese Unterlagen wären - ohne Wenn und Aber -unverzüglich auszufolgen gewesen.

Ein Partner unserer Kanzlei hat auf Grundlage der vorgenannten Gerichtsentscheidungen diese - von der Beschlagnahme nicht mehr erfassten - Unterlagen im Zuge einer bewilligten Akteneinsicht behoben und unserem Mandanten unverzüglich gegen Quittung ausgehändigt. Nach Gesprächen mit der Staatsanwaltschaft haben wir unseren Mandanten bewogen, diese Unterlagen dem Gericht freiwillig zur Verfügung zu stellen, sodass sie im neuen Rechtshilfeverfahren zur Verfügung stehen. Diese Unterlagen liegen nunmehr schon seit einigen Wochen bei Gericht, ohne dass eine Beschlagnahme derselben erfolgt wäre.

Eine Prüfung dieses Sachverhalts durch den renommierten Wiener Strafrechtsordinarius Univ.-Prof. DDr. Peter Lewisch hat bestätigt, dass es in diesem Fall zu keiner Verletzung strafrechtlicher Vorschriften gekommen ist; die diesbezügliche Stellungnahme liegt dem Fürstlichen Landgericht vor.

Spekulationen über eine angebliche Manipulation dieser Unterlagen entbehren jeder Grundlage. Kopien der verfahrensrelevanten Unterlagen sind von der von uns vertretenen Partei bereits vor längerer Zeit in einem inländischen Strafverfahren den Liechtensteinischen Behörden eingereicht worden und stehen dem Gericht und der Staatsanwaltschaft zur Verfügung , so dass diese zur Verfügung stehenden Dokumente ohne weiteres mit den freiwillig eingereichten Unterlagen verglichen werden können.

Unser Partner geniesst nach wie vor unser vollstes Vertrauen. Wir sind zuversichtlich, dass die gegen ihn erhobenen Vorwürfe bald vollumfänglich ausgeräumt sein werden.

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Michael Oberhuber
Marxer & Partner Rechtsanwälte
Tel +423 235 81 81
Michael.Oberhuber@marxerpartner.com

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | EUP0001