Hoffnung schenken: Gemeinsam für die Streuner in der Ukraine!

Verband pro-tier und WEEAC unterstützen Hilfsprojekt

Wien (OTS) - Vielerorts werden sie weiterhin vergiftet,
erschlagen, erschossen oder mit Pfeilen betäubt und dann bei lebendigem Leib in Gruben zugeschüttet - Streunerhunde in der Ukraine!

Die Zentralregierung in Kiew hat die Kommunen angewiesen, das Töten einzustellen. Das Umdenken geschieht leider sehr, sehr langsam. Alexander Willer, Vizepräsident des Dachverbands pro-tier, und Otmar Scheffknecht, Vorsitzender der Tierschutzgruppe WEEAC, haben daher beschlossen, die Bemühungen von "Krone"-Tierschützerin Maggie Entenfellner in der Ukraine aktiv zu unterstützen.

Alexander Willer: "Der Lokalaugenschein von Frau Entenfellner brachte großes Tierelend zutage, gibt aber auch Grund zur Hoffnung. Im "Tierasyl SOS" in Kiew leistet Tamara Tarnawska hervorragende Pionierarbeit für hunderte Hunde und Katzen. Sie braucht dringend unsere Unterstützung. Aber nicht nur Medikamente, Operationszeug oder Tiernahrung sind gefragt, bei vielen Politikern muss die Bewusstseinsbildung für Tierschutz gestärkt werden."

Otmar Scheffknecht: "Ich habe die Fotos und Filmberichte von Kiew gesehen und war tief betroffen über das dortige Tierleid. Ein Schulterschluss ist Gebot der Stunde. Schließlich blickt die Weltöffentlichkeit gerade jetzt - vor der Euro 2012 - in die Ukraine, jetzt können die Weichen für Tierschutzverbesserungen gestellt werden."

Maggie Entenfellner fasst zusammen: "Nicht nur Kastrationsprojekte müssen ins Leben gerufen und Tierheime den westlichen Standards Schritt für Schritt angeglichen werden, es gilt vor allem eines:
Hoffnung schenken! Und die Hoffnung wird zur Realität, wenn Tierschutzorganisationen gemeinsam an einem Strang ziehen."

Als erste gemeinsame Aktion wird der Dachverband pro-tier gemeinsam mit WEEAC und Frau Entenfellner die ukrainischen Politiker großflächig anschreiben und Alternativen zum Töten anbieten. Es muss klar sein, dass das brutale Vorgehen gegen die Streuner inakzeptabel ist und durch tierschutzgerechte Methoden abgelöst werden muss.

Videobericht:
www.krone.at/haustiere

Rückfragen & Kontakt:

Verband pro-tier: 0650-61 23 325
WEEAC: 0676-609 58 12

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VOT0001