• 21.12.2011, 14:43:34
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VP-Ulm: Stadtregierung muss Vorstoß von Staatssekretär Schieder aufgreifen

Wiener Frühpensionierungen kosten den Steuerzahler pro Jahr 200 Millionen Euro

Wien (OTS) - "Die Stadtregierung sollte schleunigst die Pläne von
Staatssekretär Schieder aufgreifen und den Frühpensionierungen und
privilegierten Pensionsrechten in Wien ein Ende zu setzen", so ÖVP
Wien Gemeinderat Wolfgang Ulm in einer ersten Reaktion zu den
Vorschlägen des SPÖ-Staatssekretärs einen Frühpensionierungsstopp bei
den Beamten zu verhängen.

"In Wien gehen mehr als 50 Prozent der Bediensteten in Frühpension.
Würde man die Frühpensionierungen in Wien um 25 Prozent reduzieren
ergäbe dies für die Stadt eine Ersparnis von 50 Millionen Euro pro
Jahr. Es müssen nun endlich wirkungsvolle Maßnahmen gesetzt werden
um die Bediensteten länger gesund im Dienst zu halten. Auch die
Harmonisierung mit dem Pensionsrecht der Bundesbeamten, die in Wien
erst im Jahr 2042 erfolgen soll, birgt laut Rechnungshof ein
Einsparungspotential von 350 Millionen Euro. Es bleibt nur zu hoffen,
dass Bürgermeister Häupl von Genossen Schieder endlich wachgerüttelt
wird. In Wien wird eine Personal- und Pensionspolitik betrieben, die
zu Lasten der Steuerzahler und der Bediensteten geht. Höchste Zeit
gegenzusteuern", so Ulm abschließend.

Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (+43-1) 4000 /81 913
mailto: [email protected]

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