Österreichische Wissenschaftlerinnen bei internationaler "Erfinderinnen-Messe" erfolgreich

Vier prämierte Erfindungen bei 4. Auflage von KIWIE - Karlheinz Töchterle: Auszeichnungen sind Ausdruck wissenschaftlicher Exzellenz

Wien (OTS/BMWF) - Gleich sieben Wissenschaftlerinnen aus
Österreich nahmen in diesem Jahr erfolgreich an der "Korean International Women's Invention Exposition" (KIWIE) von 4. bis 7. Mai in Seoul teil. Die KIWIE ist eine "Erfinderinnen-Messe", die Erfindungen von Frauen gewidmet ist und bereits zum vierten Mal durchgeführt wurde. "Die Erfolge zeigen, welch wichtigen Beitrag Frauen für Wissenschaft und Innovation leisten. Sie tragen dazu bei, Österreichs Forschungsexzellenz ins internationale Rampenlicht zu rücken", so Wissenschafts- und Forschungsminister Karlheinz Töchterle beim Empfang der ausgezeichneten Wissenschaftlerinnen am Minoritenplatz.

Wie bereits im Vorjahr war der österreichische Erfolg beachtlich: die österreichischen Erfindungen erhielten drei Silbermedaillen sowie den Grand Prix, der gemeinsam von der KIPO (Korean Intellectual Property Office) und der KWIA (Korea Womens Inventors Association) verliehen wird. Anlass genug für Bundesminister Karlheinz Töchterle, die engagierten und erfolgreichen Wissenschaftlerinnen ins Ministerium einzuladen und ihnen gemeinsam mit Vertreter/innen der Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) zu gratulieren. "Die Auszeichnungen zeugen von der hohen Qualität und Innovationskraft österreichischer Forschung und beweisen einmal mehr, dass die heimische Wissenschaft in vielen Bereichen Leistungen auf weltweitem Spitzenniveau erbringt", so Wissenschaftsminister Töchterle.

Die Auszeichnungen im Überblick:

Der Grand Prix, der gemeinsam von KIPO und KWIA vergeben wird, konnte gewonnen für die Erfindung "Optische Systeme mit variofokalen Linsen".
(Medizinische Universität Innsbruck, Univ.-Prof. Dr. Monika RITSCH-MARTE )

Eine Silbermedaille wurde verliehen für die Erfindung "Zytotoxische Chalcone Derivate- Cytotoxic chalcone derivatives" über die Analyse der Wechselwirkung von neuen chemotherapeutischen Medikamenten. (Medizinische Universität Wien; Dr. Gerda BRUNHOFER, Dr. Verena DIRSCH, Dr. Elke HEISS und Dr. Katrina VANURA)

Eine weitere Silbermedaille erhielt die Erfindung "Novell, environmentally friendly Erwinia bactericides" über einer neuartige, umweltfreundlichen Methode zur Bekämpfung der Pflanzenkrankheit Feuerbrand.
(Technische Universität Wien, Dr. Heidi HALBWIRTH)

Ebenfalls eine Silbermedaille gab es für die Erfindung "COS releasing compounds and myocardial infarct" über freisetzende Substanzen zur Behandlung von Myokardinfarkt.
(Universität Wien, Dr. Gerda BRUNHOFER und Dr. Gabriela POMPER)

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