Wr. Gemeinderat - SP-Lindenmayr: "FPÖ nichts weiter als Trittbrettfahrer"

Rodelstraße Schwenkgasse muss erhalten bleiben

Wien (OTS/SPW-K) - Wien fördert das Radfahren in der Stadt, da dieser ökologisch sinnvollen und gesunden alternativen Fortbewegungsart immer mehr an Bedeutung bei Jung und Alt zu kommt. "Als wir im Jahr 1985 mit der geförderten Errichtung von Radbügeln im öffentlichen Raum begonnen haben, haben die 25 Anlagen Platz für 50 Fahrräder geboten. Im Jahr 2009, als wir die erste Verlängerung der Förderung - im Übrigen mit den Stimmen der FPÖ - beschlossen haben, waren es schon 10.100 Anlagen mit Platz für 20.200 Räder. Das zeigt, dass die Förderung greift und das Angebot gut angenommen wird, daher werden wir die Errichtung neuer Fahrradsteher in Wien auch weiterhin unterstützen", stellte SP-Gemeinderat Siegi Lindenmayr in seiner Rede im Rahmen der heutigen Sitzung des Wiener Gemeinderates fest.

Zu den beiden, von der FPÖ eingebrachten Anträgen betreffend Hubschrauberstandort bzw. der "Rodelstraße Schwenkgasse" in Wien-Meidling hielt Lindenmayr fest: "Obwohl sich FP-Mahdalik als 'Ritter der Rodelstraße' zu inszenieren versucht, ist er nichts anderes als ein Trittbrettfahrer. Denn lange bevor die FPÖ das Thema spitz bekommen hat, hat die Meidlinger SP-Bezirksvorsteherin Gabriele Votava rasch und richtig gehandelt, um die Schwenkgasse als Rodelstraße zu erhalten. Und schon am kommenden Dienstag gibt es dazu ein erneutes Treffen, bei dem eine Lösung gefunden werden soll", informierte Lindenmayr.

"Um dies zu unterstützen, bringe ich heute, gemeinsame mit den KollegInnen Karlheinz Hora, Gabriele Mörk, Omar Al-Rawi, Karin Schrödl, Susanne Bluma, Kathrin Gaal, Harald Troch, Erich Valentin sowie den Grünen Rüdiger Maresch und FreundInnen einen Beschluss- und Resolutionsantrag ein, indem die zuständige Stadträtin Vassilakou aufgefordert wird den Fortbestand dieser Einrichtung zu gewährleisten", so der Gemeinderat.

Auch was die Forderung nach Verlegung des Hubschrauber-Stützpunkts aus Meidling angeht, komme die FPÖ zu spät, denn "dank dem aktiven Einsatz von SP-Gemeinderat Erich Valentin konnte der Hubschrauber-Stützpunkt bereits vor eineinhalb Jahren nach Schwechat verlegt werden. Dass es Sinn macht, dass die beiden Hubschrauber, die in Wien vorwiegend für die Verbrechensbekämpfung sowie die Verkehrsüberwachung im Einsatz sind, auch in Wien stationiert sind, wird aber wohl auch der FPÖ einleuchten", betonte Lindenmayr.

Im Interesse der AnrainerInnen dieser Stützpunkte forderten SPÖ, Grüne und ÖVP Innenministerin Mikl-Leitner im Zuge eines weiteren Beschluss- und Resolutionsantrags auf, zu überprüfen, ob auch diese beiden verbliebenen Hubschrauber an andere Standorte verlegt werden können, wo keine Beeinträchtigung von AnrainerInnen durch deren Fluglärm besteht. (Schluss) lok

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