Actavis zu Pharmig: Warum soll Sozialversicherung auf zusätzliche 200 Millionen Euro Einsparung verzichten?

Pharmig-Argumente zielen in die falsche Richtung

Wien (OTS) - Die von der Pharmig geäußerten Bedenken zielen in die falsche Richtung, entkräftet Actavis die von der Interessensvertretung der Pharmaindustrie geäußerte Kritik bezüglich der heute von Actavis-CEO Dr. Claudio Albrecht bei einer Pressekonferenz in Wien präsentierten Einsparungspotenziale im Gesundheitswesen.

Die Tatsache, dass in Österreich "nur" 13 Prozent der gesamten Gesundheitsausgaben für Arzneimittel ausgegeben würden sei zwar unbestritten. Es spricht aber nichts dagegen, zusätzliches Einsparungspotenzial von zumindest 200 Millionen Euro allein durch eine Anpassung des Generikaanteils an den europäischen Durchschnitt zu erzielen. Warum sollte die Sozialversicherung also auf realistische 200 Millionen Euro Einsparung verzichten?

Sogar zusätzliche Einsparungen wären noch möglich, indem die ausschließlich in Österreich bestehende "Boxenpflicht" für Generika aufgehoben würde. Für mit dem Ursprungsprodukt in der Zusammensetzung identische Generika gilt nach Markteinführung eine bis zu sechsmonatige Chefarztpflicht, was zu weiteren Nettoverlusten für das Gesundheitssystem führt.

Nicht bestreiten will Actavis auch die Tatsache, dass bereits jetzt 60 Prozent des Kassensanierungsvolumens in Österreich über Einsparungen bei Arzneimitteln lukriert werden - es könnten bei entsprechenden Maßnahmen aber auch bis zu 90 Prozent sein.

Zudem bezieht sich Actavis bei seinem länderübergreifenden Vergleich der Generikaquote auf die international verwendete Statistik der IMS, während die unterschiedlichen Berechnungsmethoden der einzelnen nationalen Sozialversicherungen selbstverständlich keinen Vergleich zulassen.

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