• 16.12.2011, 11:51:25
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Die 17. Gute Zeitung - "Ein ganzes Haus hängt an 1,5 Mio. Haustüren!"

Wien (OTS) - Die Weihnachtskampagne des Integrationshauses: Das
Boulevardblatt für den Guten Zweck sowie Inserate in Printmedien und
wieder verwendbare Weihnachtssackerln sollen Flüchtlingen helfen.

Die Gute Zeitung bittet ab Montag, 19. Dezember, wieder um Hilfe
für die Flüchtlinge im Integrationshaus. Dieses Haus in der Wiener
Leopoldstadt bietet Flüchtlingen weit mehr als ein Dach über dem Kopf
und eine warme Mahlzeit: Mehrsprachige und professionelle
Intensivbetreuung für Traumatisierte, AlleinerzieherInnen, chronisch
Kranke und unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, Hilfe beim
Spracherwerb, bei der Ausbildung und der Integration in den
Arbeitsmarkt sind nur einige von zahlreichen Maßnahmen, die den
Menschen, die in ihrer Heimat alles verloren haben, vor allem eines
geben sollen: Hoffnung auf ein neues, besseres Leben.
Mittlerweile hängt schon die 17. Ausgabe des Boulevardblattes für den
guten Zweck an 1,5 Millionen Haustüren in halb Österreich. Menschen
in Wien, Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich und in
der Steiermark lesen ein Blatt, das Menschen, die unverschuldet auf
die schattige Seite des Lebens gefallen sind, Hilfe und Hoffnung
geben soll. Ein wichtiges Ziel ist auch, eine Verbesserung der
rechtlichen und sozialen Lage von Asylsuchenden als auch der in
diesem Jahr wieder sehr angespannten finanziellen Situation des
Integrationshauses zu erreichen.

Themenschwerpunkt dieser Ausgabe sind wieder Geschichten aus dem
Alltag im Integrationshaus. Diese Beiträge stammen von Sibylle
Hamann, Edith Meinhart, Bernhard Odehnal und Willi Resetarits. Daniel
Glattauer schenkte dem Blatt eine Weihnachtsgeschichte. Testimonials
von Nationalratspräsidentin Barbara Prammer, Volksanwältin Terezija
Stoisits, WKO-Präsident Christoph Leitl, Conchita Wurst und Robert
Kratky bitten um Unterstützung des Integrationshauses und appellieren
für mehr Menschlichkeit und Respekt. Die Art Direktion teilten sich
Rainer Dempf und Gottfried Moritz. Ermöglicht wurde das Erscheinen
der Zeitung wieder durch die kostenlose Verteilung durch Feibra.
Heimlicher "Hauptdarsteller" der Guten Zeitung ist wie jedes Jahr ein
Erlagschein, der Spenden zugunsten des Integrationshauses sammeln
soll. Nicht zuletzt lädt das Blatt auch zum 18. Wiener
Flüchtlingsball am 17. Februar 2012 im Wiener Rathaus ein.

Die politische Botschaft der Guten Zeitung ist, dass Österreich
Asylsuchende vor Krieg, Terror und Gewalt in Schutz nimmt, anstatt
sie - wie es immer öfter, immer schneller passiert - in Schubhaft zu
stecken und abzuschieben. "Asylrecht muss wieder Schutz bedeuten!
Dazu muss das menschenverachtende Asyl- und Fremdenrecht geändert,
die Schubhaft für Asylsuchende abgeschafft und ein Zugang zum
Arbeitsmarkt ermöglicht werden. Und heiße 10,08 Euro pro Tag
Grundversorgung für eine alleinstehende Person inklusive Miete sind
einfach zuwenig!", fordert Andrea Eraslan-Weninger, die
Geschäftsführerin des Integrationshauses.

Gleichzeitig mit der Verteilung der Guten Zeitung werden in
profil, Der Standard und FALTER Inserate geschaltet (mit einer sehr
stimmigen Zeichnung von Gerhard Haderer), die um Spenden für die
Flüchtlingsbetreuung im Integrationshaus bitten und eine andere Asyl-
und Fremdenpolitik fordern.

Und nicht zuletzt beteiligen sich wieder die Wiener
Umweltstadträtin Ulli Sima und BILLA mit der Aktion "Nimm ein Sackerl
für Dein Packerl" an der Weihnachtskampagne des Integrationshauses.
In ausgesuchten BILLA-Filialen in Wien und bei den Mistplätzen der
Stadt Wien werden wieder verwendbare Weihnachtssackerln verkauft,
deren Erlös dem Integrationshaus zugute kommt.

Mit all diesen Aktionen soll die professionelle Arbeit des
Integrationshauses im nächsten Jahr gesichert werden. "Etwa 20 % des
Gesamtbudgets müssen mit Hilfe von privaten SpenderInnen,
Unternehmenskooperationen und Veranstaltungserlösen aufgebracht
werden. Für die intensive Betreuung von unbegleiteten minderjährigen
Flüchtlingen, AlleinerzieherInnen und traumatisierten Flüchtlingen
als auch für die wichtige unabhängige Rechtsberatung für Asylsuchende
braucht das Integrationshaus dringend Geld! Die Kostensätze sind seit
Jahren eingefroren und bei weitem nicht kostendeckend" betont
Stranig. "Es ist so wichtig, dass den Menschen unser Aufruf ans Herz
geht und dass durch viele einbezahlte Erlagscheine ein wirksamer
Rettungsschirm gegen Hartherzigkeit und Unmenschlichkeit gebildet
wird. Jeder Euro hilft. Jeder Euro ist ein Signal für einen
Kurswechsel in der Flüchtlingspolitik, da ist es schon fünf nach
zwölf!" wünscht sich Stranig abschließend.

www.integrationshaus.at

P.S.: Das Cover der GZ 17 sowie der Haderer-Weihnachtscartoon sind
als druckfähige pdfs erhältlich - bitte um RR oder SMS!

Rückfragehinweis:
Sepp Stranig Tel.: 0699/1369 6363

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