- 16.12.2011, 08:16:04
- /
- OTS0007 OTW0007
Weil Tierliebe niemals endet!
Österreichischer Tierschutzverein: Vorwürfe zu "Erbschaftsmarketing" sind völlig haltlos! / TierfreundInnen möchten gute, sichere Zukunft für (ihre) Tiere!
Wien/Salzburg (OTS) - Die aktuellen Vorwürfe gegen den
Österreichischen Tierschutzverein im Zuge seiner Aktivitäten im
Bereich "Erbschaftsmarketing" sind völlig überzogen und haltlos. "Wir
gehen nur indirekt auf Menschen zu und reagieren auf Anfrage, indem
wir unseren 'Testamentsratgeber' per Post zusenden", so Susanne
Hemetsberger, Geschäftsführerin des Österreichischen
Tierschutzverein. "Ja, wir haben zum Thema auch Inserate geschalten.
Wir stehen zu offener, ehrlicher Kommunikation. Wenn wir etwas zu
verstecken hätten würden wir wohl kaum in Massenmedien inserieren. Es
muss sich vor allem niemand bei uns melden, der das nicht von sich
aus möchte", so Hemetsberger weiter.
Interessenten sind froh über informelle Hilfestellung
Gerade der Umstand, dass man offen mit dem Thema umgeht und es
auch öffentlich anspricht zeigt vielen Menschen, dass hier offen und
seriös gearbeitet wird. Und so fielen auch die Reaktionen der
bisherigen Interessenten ausnahmslos positiv aus. "Dass Menschen den
tiefen Wunsch haben, (ihren) Tieren nach ihrem Ableben zu helfen, ist
legitim sowie rechtlich und moralisch nicht unredlich. Der genannte
'Testamentsratgeber' ist vor Jahren vor allem deshalb entstanden,
weil wiederholt Fragen von Interessenten zu diesem Thema an uns
herangetragen wurden", so Susanne Hemetsberger. Menschen, die den
Österreichischen Tierschutzverein und seine Arbeit kennen, vertrauen
ihm auch in diesem Punkt.
Offener Umgang mit dem Thema Sterblichkeit
Beim Österreichischen Tierschutzverein findet man es wunderbar,
dass Menschen am Ende ihres Lebens notleidende und hilfsbedürftige
Tiere und damit auch diverse Vereine unterstützen. Ebenfalls gut ist,
dass sich immer mehr Menschen ohne Scheuklappen mit der eigenen
Sterblichkeit und der Frage nach der Zukunft der eigenen Haustiere
oder notleidender Tiere generell auseinandersetzen. "Wir selbst
schreiben selbstverständlich keine Testamente und sind auch nicht
dabei, wenn das passiert. Das machen neutrale Profis wie Anwälte oder
Notare. Diese handeln innerhalb eines engen, klar definierten
Rahmens. Wir bieten nur auf ausdrücklichen Wunsch hin an, im Vorfeld
mit Informationen zu helfen, dass ist alles", so Hemetsberger.
Deshalb heißt es auf der Vereins-Homepage und im "Testamentsratgeber"
auch wörtlich: "Eine persönliche Beratung in Bezug auf die Regelung
Ihres letzten Willens bieten wir nicht an, gerne stellen wir aber
Kontakt zu einem unserer Vertrauensanwälte oder zu einem Notar her."
Prominente Unterstützer waren informiert
Der Vorwurf, dass prominente Persönlichkeiten nicht davon wussten,
dass sie die Arbeit des Tierschutzvereines unterstützen via
Testemonial-Beitrag ist falsch. "Diese Beiträge zielen darauf ab, die
Arbeit unseres Vereines und seiner Einrichtungen grundsätzlich zu
unterstützen. Jedenfalls haben alle genannten Personen vorab ihre
Zustimmung erteilt.
Tierfreundin vermachte kleines Legat
"Natürlich freuen wir uns, wenn uns gelegentlich jemand nach
seinem Tod einen - meist kleinen - Teil seines Vermögens zufließen
lässt. Das hilft uns, die täglichen Anforderungen im Bereich
Tierschutz zu meistern. Und die sind hoch und werden immer höher",
meint Susanne Hemetsberger weiter. Aktuell hat eine leider
inzwischen verstorbene Tierfreundin dem Österreichischen
Tierschutzverein aus freiem Willen und ohne Wissen und Zutun des
Vereins ein kleines Legat vermacht. Die Dame war Besitzerin von fünf
Katzen, der Tierschutz hat die Gönnerin sehr beschäftigt. Vor allem
aber wollte sie eine gute Zukunft für ihre eigenen Tiere
sicherstellen. Die Katzen fanden ein sicheres, warmes und
artgerechtes Zuhause auf einem "Franz-von-Assisi-Hof" des
Österreichischen Tierschutzvereins. Die Tierrettung des Vereins hatte
die fünf verwaisten, sehr verschreckten Katzen aus dem verlassenen
Haus abgeholt. Sie wurden tierärztlich versorgt, kastriert, gechippt
und entwurmt. Wenn sie sich gut erholt haben und wieder Vertrauen zu
Menschen aufbauen können, werden sie wenn möglich an gute, liebevolle
Plätze vergeben. Bis dahin bleiben sie in der liebevollen Obhut der
Tierpfleger.
Für den Ernstfall auch an (seine) Tiere denken
Tierschutz und die Verantwortung für Haustiere enden nicht mit dem
Tod, das steht für Susanne Hemetsberger und ihr Team fest. Und das
sehen glücklicher Weise auch immer mehr TierfreundInnen so. "Mit
einem Testament bestimmen die Betroffenen selbst und aus freien
Stücken, was mit Ihrer Verlassenschaft, vor allem aber mit ihren
tierischen Lieblingen, passieren soll. Dieser Wunsch ist zu
respektieren. Wir lassen nicht zu, dass der letzte, freie Wille von
Menschen, die dankenswerter Weise den Tierschutz unterstützen, sowie
unsere Bemühungen darum in den Dreck gezogen werden", so Susanne
Hemetsberger abschließend.
Rückfragehinweis:
Österreichischer Tierschutzverein Susanne Hemetsberger Geschäftsführerin Tel.: 0662 - 84 32 55 Mail: hemetsberger@tierschutzverein.at Web: www.tierschutzverein.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | TSV