Weil Tierliebe niemals endet!

Österreichischer Tierschutzverein: Vorwürfe zu "Erbschaftsmarketing" sind völlig haltlos! / TierfreundInnen möchten gute, sichere Zukunft für (ihre) Tiere!

Wien/Salzburg (OTS) - Die aktuellen Vorwürfe gegen den Österreichischen Tierschutzverein im Zuge seiner Aktivitäten im Bereich "Erbschaftsmarketing" sind völlig überzogen und haltlos. "Wir gehen nur indirekt auf Menschen zu und reagieren auf Anfrage, indem wir unseren 'Testamentsratgeber' per Post zusenden", so Susanne Hemetsberger, Geschäftsführerin des Österreichischen Tierschutzverein. "Ja, wir haben zum Thema auch Inserate geschalten. Wir stehen zu offener, ehrlicher Kommunikation. Wenn wir etwas zu verstecken hätten würden wir wohl kaum in Massenmedien inserieren. Es muss sich vor allem niemand bei uns melden, der das nicht von sich aus möchte", so Hemetsberger weiter.

Interessenten sind froh über informelle Hilfestellung

Gerade der Umstand, dass man offen mit dem Thema umgeht und es auch öffentlich anspricht zeigt vielen Menschen, dass hier offen und seriös gearbeitet wird. Und so fielen auch die Reaktionen der bisherigen Interessenten ausnahmslos positiv aus. "Dass Menschen den tiefen Wunsch haben, (ihren) Tieren nach ihrem Ableben zu helfen, ist legitim sowie rechtlich und moralisch nicht unredlich. Der genannte 'Testamentsratgeber' ist vor Jahren vor allem deshalb entstanden, weil wiederholt Fragen von Interessenten zu diesem Thema an uns herangetragen wurden", so Susanne Hemetsberger. Menschen, die den Österreichischen Tierschutzverein und seine Arbeit kennen, vertrauen ihm auch in diesem Punkt.

Offener Umgang mit dem Thema Sterblichkeit

Beim Österreichischen Tierschutzverein findet man es wunderbar, dass Menschen am Ende ihres Lebens notleidende und hilfsbedürftige Tiere und damit auch diverse Vereine unterstützen. Ebenfalls gut ist, dass sich immer mehr Menschen ohne Scheuklappen mit der eigenen Sterblichkeit und der Frage nach der Zukunft der eigenen Haustiere oder notleidender Tiere generell auseinandersetzen. "Wir selbst schreiben selbstverständlich keine Testamente und sind auch nicht dabei, wenn das passiert. Das machen neutrale Profis wie Anwälte oder Notare. Diese handeln innerhalb eines engen, klar definierten Rahmens. Wir bieten nur auf ausdrücklichen Wunsch hin an, im Vorfeld mit Informationen zu helfen, dass ist alles", so Hemetsberger. Deshalb heißt es auf der Vereins-Homepage und im "Testamentsratgeber" auch wörtlich: "Eine persönliche Beratung in Bezug auf die Regelung Ihres letzten Willens bieten wir nicht an, gerne stellen wir aber Kontakt zu einem unserer Vertrauensanwälte oder zu einem Notar her."

Prominente Unterstützer waren informiert

Der Vorwurf, dass prominente Persönlichkeiten nicht davon wussten, dass sie die Arbeit des Tierschutzvereines unterstützen via Testemonial-Beitrag ist falsch. "Diese Beiträge zielen darauf ab, die Arbeit unseres Vereines und seiner Einrichtungen grundsätzlich zu unterstützen. Jedenfalls haben alle genannten Personen vorab ihre Zustimmung erteilt.

Tierfreundin vermachte kleines Legat

"Natürlich freuen wir uns, wenn uns gelegentlich jemand nach seinem Tod einen - meist kleinen - Teil seines Vermögens zufließen lässt. Das hilft uns, die täglichen Anforderungen im Bereich Tierschutz zu meistern. Und die sind hoch und werden immer höher", meint Susanne Hemetsberger weiter. Aktuell hat eine leider inzwischen verstorbene Tierfreundin dem Österreichischen Tierschutzverein aus freiem Willen und ohne Wissen und Zutun des Vereins ein kleines Legat vermacht. Die Dame war Besitzerin von fünf Katzen, der Tierschutz hat die Gönnerin sehr beschäftigt. Vor allem aber wollte sie eine gute Zukunft für ihre eigenen Tiere sicherstellen. Die Katzen fanden ein sicheres, warmes und artgerechtes Zuhause auf einem "Franz-von-Assisi-Hof" des Österreichischen Tierschutzvereins. Die Tierrettung des Vereins hatte die fünf verwaisten, sehr verschreckten Katzen aus dem verlassenen Haus abgeholt. Sie wurden tierärztlich versorgt, kastriert, gechippt und entwurmt. Wenn sie sich gut erholt haben und wieder Vertrauen zu Menschen aufbauen können, werden sie wenn möglich an gute, liebevolle Plätze vergeben. Bis dahin bleiben sie in der liebevollen Obhut der Tierpfleger.

Für den Ernstfall auch an (seine) Tiere denken

Tierschutz und die Verantwortung für Haustiere enden nicht mit dem Tod, das steht für Susanne Hemetsberger und ihr Team fest. Und das sehen glücklicher Weise auch immer mehr TierfreundInnen so. "Mit einem Testament bestimmen die Betroffenen selbst und aus freien Stücken, was mit Ihrer Verlassenschaft, vor allem aber mit ihren tierischen Lieblingen, passieren soll. Dieser Wunsch ist zu respektieren. Wir lassen nicht zu, dass der letzte, freie Wille von Menschen, die dankenswerter Weise den Tierschutz unterstützen, sowie unsere Bemühungen darum in den Dreck gezogen werden", so Susanne Hemetsberger abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Österreichischer Tierschutzverein
Susanne Hemetsberger
Geschäftsführerin
Tel.: 0662 - 84 32 55
Mail: hemetsberger@tierschutzverein.at
Web: www.tierschutzverein.at

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