• 15.12.2011, 13:51:49
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Hohe Inflation und eiskalte VP/FP-Einschnitte bei Wohnbeihilfe treffen KleinverdienerInnen doppelt

Sozialsprecher Affenzeller: "Wöchentlicher Einkauf um 6,9% teurer!"

Linz (OTS) - Die im November erneut stark gestiegene Teuerung von
insgesamt 3,6% im Jahresvergleich trifft insbesondere Menschen mit
geringem Einkommen hart. Denn sie benötigen fast ihr gesamtes
Einkommen zum Decken der täglichen Bedürfnisse. "Gerade beim
täglichen Einkauf mit 3,9% und beim wöchentlichen mit 6,9% explodiert
die Inflationsrate geradezu. Dazu kommen noch die eiskalten
Einschnitte bei der Wohnbeihilfe ab 1.1.2012, die viele Betroffene
vor kaum bewältigbare finanzielle Probleme stellen werden", stellt
SPÖ-Sozialsprecher Hans Affenzeller fest. Tanken, Energie und
Nahrungsmittel sind die Hauptpreistreiber.

Mit den von ihnen beschlossenen Einschnitten bei der Wohnbeihilfe
sind ÖVP und FPÖ voll verantwortlich für die unsozialen
Folgewirkungen. "Wenn die Preise für Essen und Heizen galoppieren und
gleichzeitig die wichtigste Sozialleistung für Wohnen beschnitten
wird, dann belastet das die Betroffenen doppelt und dreifach. Die
Einschnitte bei der Wohnbeihilfe treten mit 1.1.2012 in Kraft - bis
dahin haben ÖVP und FPÖ noch Zeit für eine Korrektur", so
Landtagsabgeordneter Affenzeller.

Besonders hohe Teuerungen verzeichnet Haushaltsenergie mit +26% bei
Heizöl und +14% bei Gas. Schon heute leiden in Österreich 300.000
Menschen an Energiearmut und können ihre Wohnungen nicht mehr
angemessen heizen. "Die hohe Teuerung und die harten Einschnitte bei
der Wohnbeihilfe machen Grundbedürfnisse wie ein warmes Zuhause für
immer mehr Menschen zum Luxus", argumentiert Affenzeller. Der
Kostenanteil für Energie ist laut Statistik Austria im
niedrigstverdienenden Viertel der Haushalte drei Mal so hoch wie im
höchstverdienenden Viertel.

Die von ÖVP und FPÖ angekündigte Evaluierung der Einschnitte in die
Wohnbeihilfe nach einem Jahr will Affenzeller nicht abwarten: "ÖVP
und FPÖ sind heute - und nicht erst in einem Jahr - gefordert, die
eiskalten Einschnitte bei der Wohnbeihilfe zurückzunehmen!"

Rückfragehinweis:
SPÖ-Landtagsklub
Mag. Andreas Ortner
Tel.: 0732/7720-11313

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