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Ärzte im AKH sind weiterhin kampf- und einsatzbereit: Betriebsversammlung am 20.12.2011

Wien (OTS) - Auch die verbale Zusicherung von
Wissenschaftsminister Dr. Karlheinz Töchterle, er werde um die Uni-Milliarde kämpfen und bis Weihnachten eine Lösung für die prekäre Situation an der Medizinischen Universität finden, beruhigt die Ärzte am AKH nicht, ebenso nicht die Drohungen des Kammerpräsidenten.

Zu oft schon hat der Minister Zusagen zurücknehmen und Versprechen brechen müssen. "Solange wir nicht schwarz auf weiß in der Hand haben, dass die fehlenden Summen gedeckt sind und Rektor Dr. Schütz die Sparmaßnahmen schriftlich zurücknimmt, bleiben wir kampfbereit. Das sind wir den KollegInnen und vor allem den Patienten schuldig", so der Obmann des Betriebsrates für das Wissenschaftliche Personal an der MUW, Dr. Thomas Szekeres, Vizepräsident der Ärztekammer für Wien und Obmann der Kurie der Angestellten Ärzte: "Wir haben unsere Streikdrohung nicht zurück genommen. Am 20.12. findet eine weitere Betriebsversammlung statt."

Szekeres weiter: "Wir werden in den nächsten Tagen - aufgrund eigener Initiative - zu einem sachlichen und faktenorientierten Gipfelgespräch mit dem Minister, dem Rektor sowie der Gesundheitsrätin Wien laden, um Fakten zu schaffen und Klartext zu reden. Es geht nicht an, dass das Ministerium und die Uni den Ball an die Stadt Wien weiter spielen wollen, anstatt die eigenen Pflichtenhefte zu erfüllen."

Szekeres kündigt weiters eine Urabstimmung unter den Ärztinnen über einen Generalstreik und Dienst nach Vorschrift in der Lehre an. Dem Plan einer neuen Betriebsgesellschaft stimmt Szekeres grundsätzlich zu, "allerdings wird darüber seit Jahrzehnten ergebnislos diskutiert".

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Univ.-Prof. Dr. Thomas Szekeres
Vorsitzender des Betriebsrats für das wissenschaftliche Personal an der Medizinischen Universität Wien
thomas.szekeres@meduniwien.ac.at

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