Pressegespräch: Sanierungsvorschläge zur Situation des AKH/der MedUniWien einer Gruppe von emeritierten Professoren

Wien (OTS) - Eine Gruppe von emeritierten Professoren der
MedUniWien hat sich aus Sorge um die in den letzten Wochen permanent in den Medien genannte MedUniWien/AKH entschlossen, mit konkreten Vorschlägen für eine Lösung der offensichtlich anstehenden Probleme (Einschränkung der Nachtdienste, Personalkürzungen etc.) an die Öffentlichkeit zu gehen. Die nun zutage getretenen Probleme sind seit Jahren bekannt: Das Hauptproblem ist die Doppelfunktion eines großen "Allgemeinen Krankenhauses", das für alle - auch nicht allzu schwere - Erkrankungen/Unfälle rund um die Uhr zur Verfügung steht, gleichzeitig jedoch Spitzenmedizin für große Teile Österreichs betreiben und dann noch Spitzenforschung, Lehre und Ausbildung liefern soll. Diese "Quadratur des Kreises" ist in dieser Form nirgends auf der Welt möglich, ohne dass eine od. mehrere Funktionen erheblich eingeschränkt betrieben werden können. Man wird nicht darum herumkommen - neben einer ausreichenden Dotierung für ein funktionsfähiges Großspital - eine konkrete Leistungsdefinition für die einzelnen Bereiche vorzunehmen. Darüber hinaus wird es absolut notwendig sein, eine gemeinsame professionelle Betriebsführung, die in der Lage ist, ein derartig großes und komplexes Gebilde effektiv und ökonomisch zu führen.

Zu diesem Thema werden emeritierte Professoren der MedUniWien konkrete Vorschläge unterbreiten und laden Sie zu einem Pressegespräch am Mittwoch, 14.12.11, 10 Uhr in das Hotel Regina, Rooseveltplatz, 1090 Wien, ein. Für die Gruppe der emeritierten Professoren werden Herr Prof. Dr. Ernst Kubista, ehem. Leiter der Klin. Abt. für Spezielle Gynäkologie und Herr Prof. Dr. Kurt Widhalm, ehem. Professor für Ernährungsmedizin, zur Verfügung stehen.

Rückfragen & Kontakt:

Prof. Kurt Widhalm, mailto: kwidhalm@gmx.at

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