• 12.12.2011, 12:57:29
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Noch viel Potenzial für frauenspezifische Gesundheitsversorgung - BILD

Im Bild v.l.n.r.: Dr. med. Gabrielle Dienhart-Schneider, Univ. Prof. Dr. Karin Gutiérrez-Lobos, Prof. Dr. Alexandra Kautzky-Willer, Mag. Ludwig Bichler, MBA

Wien (OTS) - In Forschung und Lehre sind Gender-Aspekte
mittlerweile fix verankert. Die praktische Umsetzung dieser
Erkenntnisse in eine adäquate geschlechtsspezifische
Gesundheitsversorgung hat aber noch viel Potenzial - insbesondere für
die Gesundheit von Frauen.

Seit 2003 ist die Lebenserwartung von Frauen von 81,5 auf 83,2
gestiegen. Das längere Leben ist aber im Alltag eingeschränkt durch
Behinderungen oder andere funktionale Beeinträchtigungen. Das zeigt
die aktuelle Auswertung der von Statistik Austria erhobenen Daten
(Quelle: Statistik Austria, Lebenserwartung ohne funktionale
Beeinträchtigung, 4.10.2011). Bei Männern ist das nicht so. Länger
leben heißt für sie, länger gesund leben. Für die frauenspezifische
Gesundheitsversorgung ergibt sich dadurch eine große Herausforderung.

Veränderte Lebensbedingungen

Zunehmender Stress und veränderte Lebensgewohnheiten bedingen bei
Frauen heute mehr Herz-Kreislauferkrankungen und mehr psychische
Erkrankungen wie Depressionen. Depressionen können zu ungesunden
Ernährungsgewohnheiten führen, "gerade Übergewicht und Diabetes
begünstigen aber nach neuesten Erkenntnissen das Auftreten von
Brust- und Gebärmutterkrebs sowie koronaren Herzkrankheiten", so
Univ.Prof.in Dr.in Alexandra Kautzky-Willer beim VAMED-Pressegespräch
mit "la pura women's health resort kamptal" heute in Wien. Neue
Erkenntnisse der Gender Medizin machen präventive, maßgeschneiderte
Gesundheitsangebote für die Frau unabdingbar.

Potenziale für Frauenmedizin

"Der Bedarf für frauenspezifische Gesundheitsversorgung -
insbesondere in der Prävention - liegt auf der Hand", schließt
VAMED-Unternehmenssprecher Mag. Ludwig Bichler aus der beim
Pressegespräch vorgestellten neuen VAMED-Studie zur Gender Medizin
(Quelle: GfK, September 2011). Auf die Frage, ob bei Männern häufiger
falsche Diagnosen gestellt werden als bei Frauen, antworten gemäß der
neuen VAMED-GfK Studie 14 Prozent mit "Ja". Mehr Frauen als Männer
hatten schon einmal das Gefühl, falsch behandelt zu werden. "Wir
vernetzen bei der Planung, Errichtung und dem Betrieb von
Gesundheitseinrichtungen unser umfassendes Know-how mit der
Expertise unserer Kompetenzpartner aus der medizinischen Forschung
und sind dabei immer am Puls der Zeit. So setzt VAMED in neuen
Gesundheitseinrichtungen wie 'la pura' die Erkenntnisse aus
Wissenschaft und Forschung in zeitgemäße medizinische Angebote um",
so Bichler.

Verknüpfung Forschung - Lehre - Praxis

Univ.Prof.in Dr.in Karin Gutiérrez-Lobos, Vizerektorin für Lehre,
Gender & Diversity der MedUni Wien betont, dass auf psychosoziale
Faktoren in der Diagnose und in der Behandlung immer noch viel zu
wenig eingegangen wird. Der 70-prozentige Frauenanteil bei den
verschriebenen Psychopharmaka ist für die Expertin "wissenschaftlich
nicht fundierbar", hier würde Sensibilität für komplexe, die
Gesundheit beeinträchtigende Lebensumstände wohl häufig mit einem
Krankheitsbild verwechselt.

Mit der Erkenntnis wachsen die Behandlungserfolge

Durchdachte Gesundheitskonzepte, die nachhaltig einen gesunden
Lebensstil fördern, berücksichtigen die psychischen Besonderheiten
von Frauen für eine erfolgreiche vorbeugende und regenerative
Therapie. "la pura women's health resort kamptal" schärft das
Bewusstsein für frauenspezifische Prävention. "Unser ganzheitlicher
Ansatz und maßgeschneiderte Therapien haben schon bei vielen Frauen
den Anstoß zu einer nachhaltigen Lebensstiländerung gegeben", freut
sich die medizinische Leiterin des la pura women's health resort
kamptal, Dr.in Gabrielle Dienhart-Schneider, über die Wirkung ihrer
mit der MedUni Wien entwickelten Gesundheitspakete. Besonders gut
angenommen wird der differenzierte Ansatz zur nachhaltigen Lösung von
Adipositas Problemen. Basierend auf neuesten wissenschaftlichen
Erkenntnissen sind auch Endometriose Spezialbehandlungen und Detox im
Angebot des ersten und einzigen Gesundheitsresorts exklusiv für
Frauen in Österreich.

VAMED

VAMED wurde im Jahr 1982 gegründet und hat sich seither zum
weltweit führenden Gesamtanbieter für Krankenhäuser und andere
Einrichtungen im Gesundheitswesen entwickelt. In mehr als 60 Ländern
auf vier Kontinenten hat der Konzern bereits rund 600 Projekte
realisiert. Das Portfolio reicht von der Projektentwicklung sowie der
Planung und der schlüsselfertigen Errichtung über Instandhaltung,
technische, kaufmännische und infrastrukturelle Dienstleistungen bis
hin zur Gesamtbetriebsführung in Gesundheitseinrichtungen. VAMED
deckt mit ihrem Angebot sämtliche Bereiche der gesundheitlichen
Versorgung von Prävention und Wellness über die Akutversorgung bis
zur Rehabilitation und Pflege ab. Darüber hinaus ist die VAMED mit
VAMED Vitality World der größte Betreiber von Thermen- und
Gesundheitsresorts in Österreich. Im Jahr 2010 war die VAMED-Gruppe
weltweit für über 13.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ein
Geschäftsvolumen von insgesamt rund 1,3 Milliarden Euro
verantwortlich.

Medizinische Universität Wien

Die Medizinische Universität Wien (kurz: MedUni Wien) ist eine der
traditionsreichsten medizinischen Ausbildungs- und Forschungsstätten
Europas. Mit fast 7.500 Studierenden ist sie heute die größte
medizinische Ausbildungsstätte im deutschsprachigen Raum. Mit ihren
31 Universitätskliniken, 12 medizintheoretischen Zentren und
zahlreichen hochspezialisierten Laboratorien zählt sie auch zu den
bedeutendsten Spitzenforschungsinstitutionen Europas im
biomedizinischen Bereich. Für die klinische Forschung stehen über
48.000 m2 Forschungsfläche zur Verfügung. Im Jänner 2010 besetzte die
MedUni Wien österreichweit die erste Professur für Gender Medicine.

la pura women's health resort kamptal

Mit "la pura women's health resort kamptal" hat VAMED im Juli 2011
das erste und einzige Gesundheitsresort in Österreich mit
ausschließlichem Fokus auf Frauengesundheit eröffnet. Im ausgesuchten
Wohlfühlambiente werden ganzheitliche medizinische und therapeutische
Leistungen geboten, die ausschließlich und speziell auf Frauen
zugeschnitten sind. Das Angebot richtet sich sowohl an
gesundheitsbewusste Frauen, die aktiv an der Erhaltung ihrer
Gesundheit arbeiten wollen, als auch an Frauen mit bereits manifesten
gesundheitlichen Problemen. Schwerpunkte des medizinischen Angebots
sind Adipositas, Diabetes, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und
Detox-Programme. la pura women's health resort kamptal bietet aber
auch ein umfassendes Angebot für Frauen, die sich lediglich eine
Auszeit in exklusiver und entspannter Atmosphäre gönnen wollen.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:

Mag. Ludwig Bichler, MBA
   Leiter Konzernkommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
   Tel.: +43 1 60127 615
   E-Mail: [email protected]
   www.vamed.com
   
   Mag. Eva Rath
   Pressekontakt la pura women's health resort kamptal
   Tel.: +43 664 849 89 66
   E-Mail: [email protected]
   www.lapura.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | VAM

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