• 09.12.2011, 13:33:01
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Bundespräsident Dr. Heinz Fischer zum Tag der Menschenrechte

Wien (OTS) - Bundespräsident Dr. Heinz Fischer erklärte heute
anlässlich des Tages der Menschenrechte und des 50jährigen Bestehens
von Amnesty International, dass die Menschenrechte ein in langen
Jahren erkämpftes hohes Gut sind und noch immer nicht zum Wertekanon
in allen Ländern der Welt zählen. Deshalb müssen wir uns weiterhin
bemühen, die unveräußerlichen Rechte und die Würde jedes Menschen
nicht nur zu verteidigen, sondern auch weiter zu verbreiten.
"Österreich hat während der zweijährigen Mitgliedschaft im
UN-Sicherheitsrat eine Stärkung der Menschenrechte zu seinen
Schwerpunkten gemacht. Es ist gelungen, Schwerpunkte im
Menschenrechtsbereich erfolgreich in die Arbeit des Sicherheitsrates
einzubringen. So wurde z.B. auf Österreichs Initiative erstmals die
Hochkommissarin für Menschenrechte dazu eingeladen, sich an das
höchste Gremium der UNO zu wenden. Weitere Schwerpunkte legte
Österreich auf den Schutz der Zivilbevölkerung in bewaffneten
Konflikten und die Festigung der Rolle von Frauen in
Konfliktsituationen, auf den Kampf gegen sexuelle Gewalt und die
Stärkung der Rechtsstaatlichkeit.
Den Menschenrechten weltweit zum Durchbruch zu verhelfen, ist eine
moralische und rechtliche Verpflichtung. Als Mitglied des
UN-Menschenrechtsrates kann und soll Österreich auch in Zukunft eine
aktive Rolle im wichtigsten Gremium zum Schutz und zur Förderung der
Menschenrechte spielen."

Rückfragehinweis:
Österreichische Präsidentschaftskanzlei, Presse- und Informationsdienst
Tel.: (++43-1) 53422 230
mailto:[email protected]
http://www.bundespraesident.at

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