- 06.12.2011, 18:28:35
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BZÖ-Dolinschek: "Kaum Fortschritte bei Harmonisierung der Pensionssysteme"
Haubner: "Das Pensionssystem ist nach wie vor das heiße Eisen in der Politik"
Wien (OTS) - Es sei zwar positiv und richtig, dass nun Änderungen
zur Harmonisierung der Pensionen von Architekten erfolgen, beim
großen Wurf, "einer Harmonisierung der verschiedenen Pensionssysteme,
die das BZÖ verlangt, geht aber nichts weiter", kritisierte
BZÖ-Sozialsprecher Sigisbert Dolinschek in seinem Debattenbeitrag. Er
mahnte auch, dass das Sozialrechtsänderungsgesetz mittlerweile ein
riesiges Flickwerk sei - "da nimmt man was weg, dort gibt man was
dazu", so Dolinschek in Anspielung auf den
Alleinverdiener-Absetzbeitrag.
Kritik übte Dolinschek am Pensionistenpreisindex. "Das ufert aus,
danach kann man nicht arbeiten. Allerdings müssten das die
Regierungsparteien auch ihren Seniorenvertretern Khol und Blecha
sagen, erinnerte Dolinschek.
"Das Pensionssystem ist nach wie vor das heiße Eisen in der Politik.
Das Pensionssystem bedarf dringend einer Harmonisierung. Wir haben
2003 einen wichtigen Schritt zur Harmonisierung zur Zusammenlegung
der Pensionssysteme gemacht, aber der Weg kann noch nicht zu Ende
sein", sagte BZÖ-Klubobmannstellvertreterin Abg. Ursula Haubner in
ihrem Debattenbeitrag.
"Über die Harmonisierung der verschiedenen Pensionssystemen, die
Abschaffung von Pensionsprivilegien und auch über eine zügige
Angleichung des Pensionsalters von Männern und Frauen muss
rechtzeitig geredet werden. Wir müssen die Dinge klar sehen und
müssen seriös und offen über eine raschere Angleichung des
Pensionsalters von Frauen und Männern reden, wenn die
Kindererziehungszeiten sowie die Pflegezeiten dementsprechend
berechnet werden und die Rahmenbedingungen für die Frauen auch am
Arbeitsplatz passen", erklärte Haubner.
Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
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