• 06.12.2011, 12:54:01
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Pirker: Baltisch-Adriatischer Korridor verändert Wirtschaftsgeografie Österreichs und der EU

ÖVP-Verkehrssprecher im Europaparlament fordert EU- finanzierten Lärmschutz in Tourismusgebieten

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Brüssel, 06. Dezember 2011 (OTS) "Der neue Baltisch-
Adriatische Verkehrskorridor wird die
Wirtschaftsgeografie Österreichs und der EU völlig
verändern. Allein in der Weststeiermark und Südkärnten
wird eine zusätzliche Wertschöpfung von unmittelbar 210
Millionen Euro jährlich erzielt werden" erklärt ÖVP-
Verkehrssprecher Hubert Pirker. Gemeinsam mit den
Abgeordnetenkollegen Antonio Cancian und Jörg Leichtfried
lud Pirker zu einer länder- und parteiübergreifenden
Informationskonferenz im EU-Parlament. Experten aus
Polen, Österreich und Italien betonten die
wirtschaftliche und ökologische Bedeutung dieses
Korridors. EU-Verkehrskommissar Síím Kallas sicherte
erneut seine Unterstützung zu. "Heute sind wir der
Verwirklichung dieser Wirtschaftsader einen Schritt
nähergekommen. Lobbying an der richtigen Stelle ist jetzt
besonders wichtig. Die EU-Abgeordneten entscheiden
nämlich über die Umsetzung und Finanzierung des
Kommissionsvorschlages", so Pirker. ****

Pirker fordert eine lückenlose Realisierung der
Verkehrsachse: "Wenn die an der Verkehrsachse liegenden
Staaten das europäische Projekt nur als Goldesel für ihre
eigenen nationalen Projekte verstehen, dann entsteht nur
Stückwerk. Weder der kombinierte Verkehr, noch die
Verbindung zu anderen Korridoren, noch
länderübergreifender Wirtschaftskooperationen können ihr
Potenzial entfalten." Deshalb könne nur dann profitiert
werden, wenn ein durchgehender Ausbau der Strecke
gewährleistet ist. "Die Europäische Kommission muss die
Staaten in die Pflicht nehmen und bei Nicht-Umsetzung
oder Säumigkeit Sanktionen vorsehen. Es muss möglich
werden, mit einer Lokomotive und einem durchgehenden
Bahnticket von der Ostsee über Österreichs bis an die
Adria zu fahren", so Pirker.

Gleichzeitig fordert der EU-Parlamentarier Maßnahmen
zum Lärmschutz an besonders exponierten Abschnitten, wie
etwa entlang des Tourismusgebietes am Wörthersee, "um die
Akzeptanz und Unterstützung der Bevölkerung für das
Projekt zu erhöhen". Die Bürger sähen deutlich, dass
Wirtschaft und Umwelt in großem Maße profitieren werden.
"Wir müssen aber auch die Anrainer mitnehmen und deutlich
machen, dass wir alle an einem Strang ziehen", betont
Pirker. Er erwarte sich von der EU-Kommission
Präzisierungen und Finanzierungszusagen bezüglich der
notwendigen Maßnahmen zur Lärmreduktion wie
Eintunnelungen, Lärmschutzwände oder Verbesserungen an
den Zügen.

Rückfragen: Dr. Hubert Pirker MEP, tel.: +32-2-284-5898
(hubert.pirker@europarl.europa.eu)
Daniel Köster M.A., EVP Pressedienst, Tel.: +32-487-
384784 (daniel.koster@europarl.europa.eu)

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