• 06.12.2011, 10:45:31
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NeSoVe und ÖZIV laden zum ANDEREN Dialog

Tagung am 12.12. in der Aula des Uni Campus, Altes AKH, Wien

Wien (OTS) - Das Netzwerk Soziale Verantwortung (NeSoVe) und der
ÖZIV veranstalten am 12. Dezember eine Tagung zur gesellschaftlichen
Verantwortung von Unternehmen gegenüber Menschen mit Behinderungen.

Ziel der Tagung ist es, mit Betroffenen, ihren
Interessenvertretungen, Politik und Wirtschaft die gesellschaftliche
Verantwortung von Unternehmen und den damit verbundenen politischen
Forderungen zu diskutieren.

Es werden insbesondere freiwillige und regulative Maßnahmen einer
gesellschaftlich verantwortlichen Unternehmensführung diskutiert.
Dabei wird es darum gehen, wie ernst Unternehmen das Recht von
Konsumentinnen und Konsumenten auf Barrierefreiheit nehmen, was
Unternehmen dazu beitragen können, um die Situation von Menschen mit
Behinderungen im Arbeitsleben zu verbessern und welche Forderungen
hinsichtlich der Einstellung von Menschen mit Behinderungen denkbar
sind.

Ein besonderes Augenmerk soll auf die Situation in Großbritannien
gelegt werden. Die Aktivistin Christiane Link wird die Vorbildrolle
dieses Landes im Bereich Gleichstellung von Menschen mit
Behinderungen beleuchten.

Podiumsgäste und Vortragende sind Helene Jarmer
(Behindertensprecherin der Grünen), Hansjörg Hofer (stv.
Behindertenanwalt), Christiane Link (Journalistin), Jutta Pisecky
(ÖSB), Anita Fleckl (ehem. CSR-Beauftragte), Franz Fiala (NeSoVe) und
Erika Plevnik (ÖZIV)

Hintergrund

Österreichische Großunternehmen (zB REWE, OMV) halten regelmäßig
Veranstaltungen ab, die den sogenannten Stakeholder-Dialog
gewährleisten sollen. Dabei sollten die unterschiedlichen
Interessengruppen eines Unternehmens die Möglichkeit haben Ihre
Anliegen vorzutragen aber auch Kritik am unternehmerischen Handeln zu
üben. Die Praxis zeigt aber, dass die unterschiedlichen
Interessengruppen selten die Gelegenheit dazu bekommen und mit dem
Gefühl zurück bleiben, nicht ernst genommen worden zu sein.

NeSoVe und der ÖZIV reagieren deshalb erstmals mit einer Tagung,
die anders sein wird. Sie wird von der Interessenlage der Betroffenen
ausgehen und damit den Forderungen der Menschen mit Behinderungen
besonderes Gewicht verleihen.

Weiters wird derzeit an einem Nationalen Aktionsplan CSR
(Corporate Social Responsibility [deutsch: gesellschaftlich
verantwortliches Handeln von Unternehmen]) gearbeitet. Die
Erfahrungen haben gezeigt, dass sich gesellschaftlich
verantwortliches Handeln von Unternehmen auf rein freiwilliger Basis
nicht durchsetzt. Eine österreichische CSR-Politik kann sich daher
auch nicht auf Fördermaßnahmen und die Regulierung der
Rahmenbedingungen von CSR-Aktivitäten beschränken. Dies zeigt sich
einmal mehr bei den Maßnahmen zur Gleichstellung von Menschen mit
Behinderungen, einem für Unternehmensmarketing unattraktivem Thema.

Informationen zur Veranstaltung

Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen und Menschen mit
Behinderungen. Der ANDERE Dialog. Gleichstellung: Wer behindert wen?

 Das Anmeldeformular finden Sie unter
 http://www.ots.at/redirect/netzwerksozialeverantwortung

 Datum:   12.12.2011, 14:00 - 18:00 Uhr
 Ort:     Aula des Uni Campus Altes AKH - Hof 1
          Spitalgasse 2-4, 1090 Wien

Rückfragehinweis:
ÖZIV Bundessekretariat
Stefan Pauser
Tel.: 01/513 15 35-35
Mail: stefan.pauser@oeziv.org

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