- 03.12.2011, 08:00:31
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"profil": Banknotendruckerei OeBS wollte 2007 auch Irak beliefern
Bis zu 260 Millionen Banknoten sollten über Umweg Ukraine produziert werden
Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag
erscheinenden Ausgabe berichtet, erwog die Oesterreichische
Banknoten- und Sicherheitsdruck GmbH (OeBS) im Jahr 2007, Banknoten
für die Irakische Zentralbank zu drucken. Konkret sollten bis zu 260
Millionen Stück irakischer Dinar nach Bagdad geliefert werden, wobei
die OeBS allerdings nicht direkt in Erscheinung treten wollte. Das
Geschäft sollte laut einem Aufsichtsratsprotokoll vom 10. Dezember
2007 über einen Subauftrag in der Ukraine abgewickelt werden.
Tatsächlich wurde dieser Plan vor dem Hintergrund der Sicherheitslage
schließlich ersatzlos verworfen. Wie "profil" weiters berichtet,
wurde im OeBS-Aufsichtsrat noch im Juni 2011 eine Vertiefung der
umstrittenen Geschäftsbeziehungen mit Syrien diskutiert. Zu einem
Zeitpunkt, da Präsident Bashar al-Assad bereits auf das eigene Volk
schießen ließ, wollte die OeBS sich um die Erlangung eines neuen
Auftrags aus Damaskus im Volumen von 400 bis 500 Millionen syrische
Pfund-Banknoten bemühen.
Rückfragehinweis:
"profil"-Redaktion, Tel.: (01) 534 70 DW 3501 und 3502
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