Ballausschuss des Wiener Korporationsballes: Stellungnahme

Stellungnahme zur heutigen Entscheidung der Wiener Hofburg Kongresszentrum BetriebsgmbH

Wien (OTS) - Der Ballausschuss des Wiener Korporationsringes zeigt sich erschüttert über die heutige Entscheidung der Wiener Hofburg Kongresszentrum BetriebsgmbH. Wir verwehren uns gegen sämtliche haltlose Anschuldigungen, die wir in den letzten Tagen erleben durften. Wir bedauern diese Entscheidung, die offensichtlich auf kolportierten Falschinformationen beruht!

Mit mehreren tausend Nächtigungen durch die mehrheitlich angereisten Ballgäste, sowie mit einem mehrtägigen Rahmenprogramm, zum Beispiel mit Heurigen- oder Konzertbesuchen, leistet der WKR-Ball jedes Jahr einen wertvollen Beitrag für die Wiener Wirtschaft. Der wesentliche Vereinszweck besteht unter anderem in der Förderung des akademischen Nachwuchses, etwa durch die Vergabe von Leistungsstipendien für Dissertanten. Zu seinen Besuchern zählen vorwiegend Gäste aus Österreich, der Bundesrepublik Deutschland und der Schweiz, darunter hochrangige Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Es ist bedauerlich wie in diesem Fall mit Leistungsträgern der Gesellschaft umgegangen wird!

Der "Ballausschuss des Wiener Korporationsballes" bekennt sich aus fester Überzeugung und aus innerstem Selbstverständnis zu Demokratie und freier Meinungsäußerung. Leider ist jedoch politisch extremes Gedankengut, sei es von links oder von rechts, ebenso wie Diskriminierungen durch religiösen Fanatismus, in Teilen unserer Gesellschaft verankert. Wir, als "Ballausschuss des Wiener Korporationsballes", sprechen uns daher umso mehr und in aller Schärfe und Deutlichkeit gegen diskriminierende Ideologien und Verhaltensweisen jeder Art aus.

Hinsichtlich des Datums halten wir fest, dass der Ball seit über 40 Jahren (mit der einzigen Ausnahme des Jahres 1987) in der Hofburg stattfindet, und zwar immer am Freitag vor dem letzten Samstag im Jänner. 2012 fällt der geplante Balltermin auf Grund dieses Systems, somit zufällig und ohne Zutun des Veranstalters auf den 27. Jänner, ebenso wie zum Beispiel in den Jahren 1989, 1995 und 2006.

Im Laufe der letzten Tage wurden entsprechende Aufforderungen zur Gegendarstellung gem. Paragraf 9 Mediengesetz versendet. Der Wiener Korporationsball behält sich weitere rechtliche Schritte gegen die zahlreichen unwahren und kreditschädigenden Behauptungen vor.

Rückfragen & Kontakt:

Ing. Udo Guggenbichler
Ballausschuss des Wiener Korporationsballes
udo.guggenbichler@gmx.at
www.wkr-ball.at

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