• 01.12.2011, 11:54:58
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VP-Tamandl: Bilanz von 1 Jahr Rot-Grün: Wien hat wieder die "Rote Laterne" bei den Arbeitslosen

Wien (OTS) - "Mehr als die Hälfte der rund 9000 Arbeitslosen
entfällt auf die Bundeshauptstadt. Einmal mehr zieht die schlechte
Performance von Rot-Grün in Wien Österreich nach unten" kommentierte
heute die geschäftsführende Landesparteiobfrau der ÖVP Wien Abg. z.
NR Gabriele Tamandl die aktuellen Arbeitsmarktdaten für November
2011. Wien liegt mit einem Zuwachs von 6,5% wieder deutlich über dem
Österreichschnitt (3,7%), schlechter abgeschnitten haben nur das
Burgenland und Salzburg.

Gabriele Tamandl: "Während in anderen europäischen Ländern die
Metropolen die Wachstums- und Beschäftigungslokomotiven sind und
deutlich bessere Werte aufweisen als die jeweiligen Länder, ist es in
Österreich genau umgekehrt. Seit Mitte der 80er Jahre geht die
Arbeitslosenschere zwischen Wien und Österreich auseinander, in der
Ära von Bürgermeister Häupl sind rund 6.000 Arbeitsplätze in Wien
verloren gegangen, während österreichweit mehr als 300.000
Arbeitsplätze geschaffen wurden. Trotzdem klopfen sich die
Verantwortlichen in der Bundeshauptstadt regelmäßig auf die Schulter,
werden neue Programme oder Garantien mit klingenden Namen erfunden
und diese in großflächigen Inseraten beworben. Die traurige Wahrheit
ist aber, dass die Arbeitsmarktpolitik in Wien gescheitert ist!"

"Auch wenn wir die Dezember-Zahlen noch nicht kennen, ist eines klar:
Wien wird im heurigen Jahr wieder den letzten Platz unter allen
Bundesländern in der Arbeitslosenstatistik übernehmen, da sich das
bisherige Schlusslicht Kärnten besser entwickelt hat. Genug Gründe
für die Wiener Stadtregierung endlich aufzuwachen und Maßnahmen zu
setzen. Wir wiederholen es gerne noch einmal: Erhaltung des
produzierenden Bereichs in Wien, Bereitstellung von Betriebsflächen,
ein ausgewogener Mix aus Wohnen und Arbeiten in Erweiterungsgebieten,
ein wirtschaftsfreundlicheres Klima in der Verwaltung, mehr
Aktivitäten der Wirtschaftsagentur Wien, die endlich aus dem
Dornröschenschlaf geweckt gehört und schließlich das Überdenken von
Abgaben, denen ein hoher administrativer Aufwand gegenübersteht", so
Tamandl abschließend.

Rückfragehinweis:
ÖVP Wien - Pressestelle
Tel.: (01) 515 43 - 940, Fax:(01) 515 43 - 929
mailto:[email protected]
http://www.oevp-wien.at

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