VP-Tamandl: Bilanz von 1 Jahr Rot-Grün: Wien hat wieder die "Rote Laterne" bei den Arbeitslosen

Wien (OTS) - "Mehr als die Hälfte der rund 9000 Arbeitslosen entfällt auf die Bundeshauptstadt. Einmal mehr zieht die schlechte Performance von Rot-Grün in Wien Österreich nach unten" kommentierte heute die geschäftsführende Landesparteiobfrau der ÖVP Wien Abg. z. NR Gabriele Tamandl die aktuellen Arbeitsmarktdaten für November 2011. Wien liegt mit einem Zuwachs von 6,5% wieder deutlich über dem Österreichschnitt (3,7%), schlechter abgeschnitten haben nur das Burgenland und Salzburg.

Gabriele Tamandl: "Während in anderen europäischen Ländern die Metropolen die Wachstums- und Beschäftigungslokomotiven sind und deutlich bessere Werte aufweisen als die jeweiligen Länder, ist es in Österreich genau umgekehrt. Seit Mitte der 80er Jahre geht die Arbeitslosenschere zwischen Wien und Österreich auseinander, in der Ära von Bürgermeister Häupl sind rund 6.000 Arbeitsplätze in Wien verloren gegangen, während österreichweit mehr als 300.000 Arbeitsplätze geschaffen wurden. Trotzdem klopfen sich die Verantwortlichen in der Bundeshauptstadt regelmäßig auf die Schulter, werden neue Programme oder Garantien mit klingenden Namen erfunden und diese in großflächigen Inseraten beworben. Die traurige Wahrheit ist aber, dass die Arbeitsmarktpolitik in Wien gescheitert ist!"

"Auch wenn wir die Dezember-Zahlen noch nicht kennen, ist eines klar:
Wien wird im heurigen Jahr wieder den letzten Platz unter allen Bundesländern in der Arbeitslosenstatistik übernehmen, da sich das bisherige Schlusslicht Kärnten besser entwickelt hat. Genug Gründe für die Wiener Stadtregierung endlich aufzuwachen und Maßnahmen zu setzen. Wir wiederholen es gerne noch einmal: Erhaltung des produzierenden Bereichs in Wien, Bereitstellung von Betriebsflächen, ein ausgewogener Mix aus Wohnen und Arbeiten in Erweiterungsgebieten, ein wirtschaftsfreundlicheres Klima in der Verwaltung, mehr Aktivitäten der Wirtschaftsagentur Wien, die endlich aus dem Dornröschenschlaf geweckt gehört und schließlich das Überdenken von Abgaben, denen ein hoher administrativer Aufwand gegenübersteht", so Tamandl abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP Wien - Pressestelle
Tel.: (01) 515 43 - 940, Fax:(01) 515 43 - 929
presse@oevp-wien.at
http://www.oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVW0001