Tamandl: Schwermetallgrenzen bei Kinderschmuck nötig

Gemeinsamer Antrag im Konsumentenschutzausschuss

Wien (OTS/ÖVP-PK) - "Der Schutz unserer Kinder, ihre Sicherheit
und Gesundheit sind für uns vorrangig. Auch mit kleinen Schritten in unmittelbaren Lebensbereichen kann man dazu beitragen, diesen Schutz zu verbessern und auszuweiten." Mit diesen Worten erläuterte ÖVP-Konsumentenschutzsprecherin Abg. Gabriele Tamandl heute, Mittwoch, einen Antrag an Konsumentenschutzminister Hundstorfer, den sie gemeinsam mit ihrem SPÖ-Kollegen Johann Maier in der heutigen Sitzung des Konsumentenschutzausschusses eingebracht hat. In diesem Antrag geht es darum, sich auf nationaler und EU-Ebene für Schwermetallgrenzen bei Schmuck, insbesondere für Bleigrenzwerte bei Kinderschmuck, einzusetzen.

"Wir wollen, dass wegen des hohen Schwermetallgehaltes vor allem bei billigem Kinderschmuck wie Armbändern und Kettchen Grenzwerte festgesetzt werden", verwies Tamandl auf eine Untersuchung aus Deutschland, wonach von mehr als 200 vermarkteten Kinderschmuckartikeln 30 Prozent Bleikonzentrationen aufwiesen, die über den zulässigen Höchstwerten in den USA liegen. "Wir sehen da die Gesundheit unserer Kinder gefährdet", so Tamandl. "Allergien und Hautkrankheiten nehmen zu. Wenn es durch Schmuck dieser Art ein Gefahrenpotential gibt, sollten wir das möglichst gering halten oder ausschalten helfen."

Tamandl fordert daher gemeinsam mit ihrem SPÖ-Gegenüber den Konsumentenschutzminister auf, sich in der EU für Schwermetallgrenzwerte bei Schmuck, insbesondere für Bleigrenzwerte bei Kinderschmuck, einzusetzen. "Natürlich müssen bei den Gesprächen dazu alle Betroffenen - also auch die schmuckherstellende Glasindustrie und das Kunsthandwerk - eingebunden werden", schloss die ÖVP-Konsumentenschutzsprecherin.
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