Mitterlehner: "Horizon 2020" ist positives Signal für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit"

Wirtschaftsminister zu künftigem EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation: Richtige Schwerpunkte schaffen neue Chancen für österreichische Unternehmen

Wien/Brüssel (OTS/BMWFJ) - Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner sieht das heute präsentierte künftige EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation "Horizon 2020" als positives Signal für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit. "Europa kann seine gute Positionierung im globalen Wettbewerb nur über Forschung, Technologie und Innovation sichern und ausbauen. Die jetzt von der EU-Kommission vorgesehene Aufstockung des Fördervolumens um rund 50 Prozent auf 80 Milliarden Euro kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten", betont Mitterlehner. "Gleichzeitig ist das 'Horizon'-Programm eine wichtige Gegenstrategie, damit wir auch in Zukunft im Wettbewerb mit stark aufholenden Ländern wie China und Indien bestehen können", so Mitterlehner.

Besonders positiv ist, dass die in "Horizon 2020" vorgesehenen neuen Schwerpunkte auch die Beteiligungschancen von kleinen und mittleren Unternehmen erhöhen sollten. "Davon kann gerade Österreich aufgrund seiner Wirtschaftsstruktur besonders profitieren", betont Mitterlehner. So soll es künftig einen stärkeren Fokus auf Innovation und eine möglichst rasche Umsetzung von F&E-Ergebnissen geben. "Die EU-Unterstützung hört nicht einfach beim ersten Forschungsergebnis auf, sondern soll zunehmend bis zum Markteintritt verlängert werden", erläutert Mitterlehner. "Die Vorschläge zur Finanzierung der gesamten Innovationskette - von Machbarkeitsstudien bis zur Kommerzialisierung durch unterschiedliche Förderinstrumente, Darlehen und Kredite - sind im Interesse von KMU", so Mitterlehner. Als richtigen Ansatz sieht Mitterlehner in diesem Zusammenhang auch die von der EU-Kommission vorgesehene Effizienzsteigerung und Vereinfachung der Abwicklung.

Wie groß die Chancen sind, zeigt die bisherige Bilanz des laufenden siebten Forschungs-Rahmenprogramms der EU. Daraus haben österreichische Unternehmen und Forschungsorganisationen seit 2007 rund 560 Millionen Euro abgeholt. Insgesamt gab es 1.800 erfolgreiche Beteiligungen, 200 Projekte wurden von Österreich aus koordiniert. Österreich erzielt damit eine weit überdurchschnittliche Rückflussquote der EU-Forschungsförderungsmittel von 125 Prozent. Ziel des Wirtschaftsministeriums ist es, dass sich über "Horizon 2020" vor allem die Wirtschaftsbeteiligung an den EU-Programmen weiter erhöht, wobei Österreich mit einer Quote von 25 Prozent derzeit in etwa im EU-Schnitt liegt.

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