FPÖ-Vock: Ja zum Schutzhundesport unter Beachtung des Tierschutzgesetzes

Wien (OTS) - In der gestrigen Sitzung des Freiheitlichen Arbeitskreises "Tierschutz" trafen sich erstmals Befürworter und Gegner des Schutzhundesportes zur gemeinsamen Diskussion. Unter der Leitung des Tierschutzsprechers der FPÖ, NAbg. Bernhard VOCK, trafen sich Vertreter der Hundeverbände (ÖKV - Dir. Friedrich Tschöpp, ÖHU - Präsident Gerhard Mannsberger, ÖRV - Pressesprecher Georg Sticha) als Befürworter und Vertreter von Tierschutzorganisationen (Mag. Ursula Aigner - 4 Pfoten, Mag. Alexander Willer - Wiener Tierschutzverein) als Gegner, um über das Thema "Ist Schutzhundesport zeitgemäß?" zu diskutieren. Seitens der Politik waren auch der Tierschutzsprecher der SPÖ, NAbg. Dietmar Keck und die freiheitlichen Vertreter in den Landtagen - STR Veronika Matiasek und LAbg. Erich Königsberger anwesend.

"Zunächst wurde ausführlich über ein Video des Vereines "4 Pfoten" diskutiert. Hier waren sich alle Anwesenden einig, dass man sich von unseriösen Hundeführern gemeinsam distanziert. Die Hundeverbände sind stolz darauf, dass sich ihre Ausbildungsmethoden und die entsprechenden Prüfungen im Sinne des Tierschutzgesetzes verändert haben. Stachelhalsbänder und Elektroschocks sind nicht nur verboten, sondern auch nicht mehr zeitgemäße Trainingsmethoden", berichtet Vock.

Um "schwarze Schafe" unter den Hundetrainern und Hundeführern aufzudecken, reichten die Hundesportvereine den Tierschutzorganisationen die Hand zur Zusammenarbeit: "Wenn ein begründeter Verdacht besteht, dass bei einzelnen Trainings auf Sportplätzen gegen das Tierschutzgesetz verstoßen wird, so wird ersucht, dies dem zuständigen Dachverband zu melden. Dies wird von den Verbänden gerne überprüft und sollte sich der Verdacht bestätigen, so garantiert man, dass dieser Trainer oder Hundeführer aus den Verbänden ausgeschlossen wird und künftig an Wettkämpfen und Prüfungen nicht mehr teilnehmen kann." Einig waren sich beide Seiten auch, dass beweisbare Verstöße gegen das Tierschutzgesetz sofort zur Anzeige zu bringen sind.

Die Tierschutzorganisationen nahmen dieses Angebot gerne an. Letztendlich konnten sie nicht davon überzeugt werden, dass beim Schutzhundesport nur der natürliche Trieb der Hunde ausgelebt wird. So wurden auch nach wie vor die Bedenken geäußert, dass diese Sportart die Aggression und die Bissfreudigkeit der Hunde steigert. Diese Bedenken konnten allerdings nicht wissenschaftlich belegt werden.

"Zusammengefasst freut es mich, dass erstmals beide Seiten ihre Meinungen gegenseitig austauschen konnten", so NR Bernhard VOCK. "Auch freute es mich zu hören, dass sich die Trainingsmethoden im Sinne des Tierschutzgesetzes verbessert haben. Im Zuge der Veranstaltung in Hirtenberg (am 8. November 2011) konnte ich mich auch selbst davon überzeugen. Jetzt sind Tierschützer und Hundesportverbände gefordert, die "schwarzen Schafe" unter den Hundeführern aufzudecken und abzustrafen, " schloss Vock.

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