Sechs Millionen für die WU - nicht mehr als ein erster Schritt

Tiefgehende Veränderungen so nicht möglich - strukturelle Reformen müssen her

Wien (OTS) - Vor kurzem hat die Schlichtungskommission der Wirtschaftsuniversität Wien sechs Millionen Euro mehr aus dem Budget des Wissenschaftsministeriums zugesprochen. "Wir als ÖH WU haben den Schritt des Rektorats, die Kommission anzurufen, von Anfang an unterstützt. Der Bescheid bestätigt jetzt, was wir und alle Studierenden der WU schon lange wissen: Die Hochschulpolitik, wie sie gerade betrieben wird, ist am Ende!", so Christian Tafart, Vorsitzender der ÖH WU.

Tafart wiederholt seinen Appell an die Verantwortlichen: "Ich fordere die Bundesregierung einmal mehr auf, endlich den Tatsachen ins Auge zu blicken und lade jedes Regierungsmitglied ein, auf die WU zu kommen und sich selbst vom Reformbedarf zu überzeugen!"

ÖH WU-Chef Tafart zur Entscheidung der Kommission: "Sechs Millionen Euro mehr sind sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung. Diese dringend benötigte Summe hat aber nur Symbolcharakter und kann an der WU nur punktuell und kurzfristig helfen. Für eine echte Verbesserung der Studienbedingungen müssen unbedingt tiefgreifende Veränderungen her."

Wie diese Veränderungen aussehen könnten, liegt auf der Hand. "Die Rechnung ist ja ganz einfach! Entweder es kommt endlich zu einer lange überfälligen und drastischen Erhöhung des Budgets oder der Zugang muss in irgendeiner Form geregelt werden", so Tafart weiter. Auch die Schlichtungskommission empfiehlt dies explizit.

"Für uns als ÖH WU ist es klar, dass sich etwas verändern muss. Momentan sind vor allem die Studierenden die Leidtragenden des Systems. Knock-Out-Prüfungen, überfüllte Hörsäle und katastrophale Betreuungsverhältnisse sind eines Landes wie Österreich nicht würdig und müssen endlich der Vergangenheit angehören. Wir werden auf jeden Fall weiterhin für Reformen kämpfen!", so der Vertreter der Studierenden an der WU abschließend.

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