SchülerInnenbegehren für Bio-Schulbuffets heute im NR-Ausschuss

GLOBAL 2000 sammelte 4231 Unterschriften von SchülerInnen

Wien (OTS) -

Diese Meldung wurde korrigiert Neufassung in Meldung OTS0057 vom 30.11

Das von der GLOBAL 2000-Jugend eingebrachte und von
4231 SchülerInnen unterschiebene Begehren für ein verpflichtendes Bioangebot der Schulbuffets wird heute zum ersten Mal im Nationalrat behandelt. "Wir fordern Biologische Lebensmittel in den Schulbuffets, denn diese sind frei von chemisch-synthetischen Pestiziden", erklärt Sven Hergovich, Sprecher der GLOBAL 2000-Jugend:
"Bildungsministerin Schmied hat bis jetzt nicht dafür gesorgt, dass an Österreichs Schulen künftig ein gesundes Buffet zur Pflicht wird. Wir freuen uns, dass unsere Petition nun im Nationalrat behandelt wird", sagt Hergovich.

Insgesamt sollte an den Schulen mehr frisches Obst und Gemüse für die Pause angeboten werden, doch bei konventioneller Ware können Rückstände von Pestiziden vorhanden sein, wie bereits Tests der Umweltschutzorganisation gezeigt haben. Die Werte liegen zwar meistens unter den gesetzlichen Grenzwerten, aber die Summenwirkung der einzelnen Chemikalien werden nicht berücksichtigt. "Gerade für Kinder sollte aber kein Risiko in Kauf genommen werden, schon gar nicht, wenn man mit der Umstellung auf biologische Produkte dieses Risiko vermeiden könnte", sagt Hergovich.

Eine kürzlich von der EU veröffentlichte Studie hat zudem gezeigt, dass man in der EU als durchschnittlicheR KonsumentIn etwa vier bis fünfmal im Jahr einer Höchstwertüberschreitung ausgeliefert ist -Kinder sollten davor geschützt werden. "Die wenigsten wissen, dass man sich nach Verzehr bzw. nach dem Schälen von konventionellen Bananen wegen der Pestizide die Hände waschen muss. Das gleiche gilt für Orangen und Mandarinen. Pestizide sind aber oft auch nicht nur auf der Oberfläche, sondern auch im Obst oder Gemüse enthalten, und lassen sich nicht einfach wegwaschen", berichtet Hergovich.
Neben Pestiziden gibt es weitere problematische Stoffe in konventionellen Produkten, die durch Bio vermieden werden können, wie Tierarzneimittel in Fleischerzeugnissen oder lange Listen von Zusatzstoffen in Mehlmischungen.

In der konventionellen Produktion kommen zudem auch chemische Schutzmittel - zum Beispiel beim Mehl - oder Antibiotika bei der Fleischerzeugung zum Einsatz. "Wir erwarten nun in Folge der Behandlung der Petition die gesetzliche Umsetzung der Biologischen Verpflegung in Österreichs Schulen, denn bio ist besser!" fordert Hergovich.

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