WKÖ - Zwangsmitgliedsbeiträge verzockt

Fischer: "Deshalb haben wir vom RfW-Niederösterreich gegen das Budget gestimmt!"

St.Pölten (OTS/RfW-Niederösterreich) - Beim Wirtschaftsparlament der Wirtschaftskammer Niederösterreich am 22. November wurde unter anderem über das Budget abgestimmt: "Wir vom RfW-NÖ wollten und konnten dem Budget nicht zustimmen", erklärt RfW-Landesobmann, KommR Walter Fischer. Seine Begründung: Zuerst wird, mit den Zwangsmitgliedsbeiträgen der Unternehmer, eine Pensionsveranlagung gemacht, die gewaltig in die Hose gegangen ist und jetzt geht man daran den Schaden so gut als möglich zu begrenzen - natürlich wieder mit den Geldern der Wirtschaftstreibenden.

"Es kann nicht sein, dass die Herrschaften in der Wirtschaftskammer das Geld der Unternehmer, also fremdes Geld, einfach verspekulieren. Den Wirtschaftskammermitgliedern ist es nicht weiter zumutbar, dass ihre Interessensvertretung so leichtsinnig mit den Geldern umgeht -dem gehört dringend ein Riegel vorgeschoben", so KommR Fischer weiter.

Stolze 7,5 Prozent jährliche Rendite versprach die Wirtschaftskammer einst ihren Mitarbeitern für ihre Firmenpensionen - mit den Finanzkrisen platzten die Versprechen aber wie Seifenblasen. Tatsächlich erreichte man nur 0,64 Prozent durchschnittliche Wertsteigerung.

"Und jetzt sollen die Landeskammern 48 Millionen Euro in die Kasse einbezahlen, damit diejenigen, die die Gelder dermaßen katastrophal veranlagt haben, nur ja nicht um ihre Pension kommen. Ein Affront gegenüber allen rechtschaffenen Unternehmern", kritisiert Fischer die Vorgehensweise der WK.

Deshalb fordert der RfW-NÖ eine vollständige Offenlegung: "Geldflüsse und Mitteleinsätze sollen endlich transparent gemacht werden", so Fischer abschließend.

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